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Niedersachsen CDU fordert Land-Prämie für Lehrer
Nachrichten Politik Niedersachsen CDU fordert Land-Prämie für Lehrer
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19:15 17.08.2017
Von Saskia Döhner
Quelle: dpa/Symbolbild
Hannover

Dies seien kurzfristige Maßnahmen, um den Lehrerjob attraktiver zu machen, sagte Kai Seefried, Schulexperte der Union am Donnerstag im Landtag.

Heiner Scholing (Grüne) nannte die Vorschläge „Schnellgang in der Waschmaschine“, die „bestenfalls einen Augenblickseffekt“ hätten. Es sei unsinnig, Lehrer einzustellen ungeachtet der Schulform, Fächerkombinationen und Region. Stefan Politze (SPD) warnte davor, so Nachwuchskräfte dauerhaft zu Beamten zu machen, die für den Beruf nicht geeignet seien.

Björn Försterling (FDP) kritisierte, dass unter Rot-Grün Lehrer für die Ganztagsbetreuung am Nachmittag eingesetzt würden, während vormittags Pflichtunterricht ausfalle.

Darüber, wie viel Unterricht tatsächlich ausfällt oder fachfremd vertreten wird, hat das Land keinen Überblick. Bei einer Diskussion des Regionselternrates in Hannover schlug Seefried vor, die digitalen schwarzen Bretter, auf denen täglich der Vertretungsplan veröffentlicht werde, einfach zu speichern. So könne man leicht Soll- und Ist-Plan vergleichen. „Das ist technisch ein Klick.“ Uwe Santjer von der SPD sagte bei der Diskusson dagegen, es gehe nicht allein um Pflichtunterricht. Schule der Zukunft sei nicht mehr „reines Pauken wie vor 100 Jahren,“ sondern umfasse „Phasen der An- und Entspannung“. Kinder könnten nicht hintereinander Englisch, Mathematik, Physik, Erdkunde und Französisch haben, sondern bräuchten Zeit für Bewegung.

Ungeachtet neuer Kritik an Altbundeskanzler Gerhard Schröder für dessen Engagement beim russischen Ölkonzern Rosneft setzt Niedersachsens SPD im Landtagswahlkampf auf den Altkanzler.

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