Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt Widerstand der SPD gegen Seehofers Asyl-Pläne
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Widerstand der SPD gegen Seehofers Asyl-Pläne
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:34 19.06.2018
Olaf Scholz (SPD) hat nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland Widerstand gegen die geforderte Ersetzung von Geldleistungen durch Sachleistungen bei der Versorgung von Flüchtlingen angekündigt. Quelle: dpa
Berlin

In der Großen Koalition bahnt sich neuer Streit um den so genannten Masterplan Asyl an. Nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) will die SPD sich weigern, die von Innenminister Horst Seehofer (CSU) geforderte Ersetzung von Geldleistungen durch Sachleistungen bei der Versorgung von Flüchtlingen mitzutragen.

„Bei allem was nur dazu dient, Menschen zu demütigen, machen wir nicht mit“, soll Vizekanzler Olaf Scholz nach Angaben mehrerer Teilnehmer bei einer gemeinsamen Sitzung von SPD-Präsidium und Fraktionsvorstand am Montagabend angekündigt haben. „Über alles, was Asylverfahren schneller und effizienter macht, kann mit der SPD reden“, wird Scholz weiter zitiert.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte am Montag gesagt, neben der Zurückweisung an der Grenze seien konsequentere Abschiebungen und die Umstellung von Geld- auf Sachleistungen notwendige Änderungen, um Deutschland weniger reizvoll für Asylbewerber zu machen.

Von RND

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plädiert für höhere Beiträge für die Pflegeversicherung. Das wird nicht reichen, sagen die Pflegekassen. Sie rechnen mit gewaltigen Mehrkosten in der Pflege. Und haben auch eine Idee, wer das bezahlen soll.

19.06.2018

Der Angriff auf einen Kippa tragenden Israeli in Berlin löste große Empörung aus. Nun steht ein junger Syrer vor Gericht, der Prozess beginnt mit einem Geständnis.

19.06.2018

In der Asylpolitik steht Kanzlerin Angela Merkel massiv unter Druck. In Berlin droht der Bruch der Union. Jetzt springt ihr Emmanuel Macron zur Seite.

19.06.2018