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Deutschland / Welt Viele gemäßigte US-Republikaner streichen die Segel
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06:43 30.01.2018
Rodney Frelinghuysen: Der 71-Jährige ist Spross einer Familie, die die Geschicke der USA seit den Revolutionstagen im 18. Jahrhundert an entscheidenden Stellen mitgeprägt hat. Quelle: AP
Washington

Amerikas Republikaner bezeichnen sich gern als „Grand Old Party“. Es gibt allerdings einen Abgeordneten in der US-Hauptstadt, der von sich behaupten kann, eine noch viel ältere Geschichte zu repräsentieren: Rodney Frelinghuysen.

Der 71-Jährige ist Spross einer Familie, die die Geschicke des Landes seit den Revolutionstagen im 18. Jahrhundert an entscheidenden Stellen mitgeprägt hat. Während Frelinghuysens Vater bereits über lange Jahre Kongressmitglied war, dienten seine Vorfahren als Senatoren, Außenminister und als Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten. Und einer seiner Vorfahren wurde von George Washington gar zum General befördert. Die Familie, die ursprünglich aus Lingen stammt, gilt so manchem Historiker denn auch als Paradebeispiel für die Kontinuität in der parlamentarischen Geschichte. Dass nun ausgerechnet Frelinghuysen, der seit 1994 den Bundesstaat New Jersey im Parlament vertritt, seinen Abschied erklärt, gilt Beobachtern als schlechtes Omen.

Drei Dutzend Konservative wollen bei den Zwischenwahlen nicht wieder antreten

Tatsächlich steht der Politiker mit dem geschichtsträchtigen Namen nicht allein: Insgesamt 33 Republikaner haben bereits erklärt, bei den Zwischenwahlen im November nicht wieder anzutreten. Einen ähnlich dramatischen Aderlass hatte es in der US-Parteiengeschichte das letzte Mal vor mehr als 20 Jahren gegeben: Im Zuge der sogenannten konservativen Revolution in den neunziger Jahren hatten es zwei Dutzend Politiker der Demokraten vorgezogen, ihre absehbare Niederlage durch einen vorzeitigen Rückzug zu kaschieren.

Ähnlich dürfte es auch Frelinghuysen ergehen: Der renommierte Politiker, der zu den gemäßigten Republikanern zählt und beispielsweise gegen die Steuerreform stimmte, sieht daheim nur geringe Chancen auf eine Wiederwahl. Er sieht sich eingeklemmt zwischen einer zunehmend strammkonservativen Basis und einer demokratischen Mitbewerberin, die dank ihrer früheren Militärkarriere auch dem republikanischen Milieu als wählbar erscheint.

Die zunehmende Polarisierung ist Frelinghuysen nicht geheuer: „Die überparteiliche Arbeit war mir immer wichtig. Schon mein Vater hat mich stets daran erinnert, dass wir immer wieder aufs Neue das Vertrauen der Wähler gewinnen müssen.“

Dass Frelinghuysen unmittelbar vor Trumps Regierungserklärung seinen baldigen Abschied ankündigt, dürfte denn auch nicht zufällig sein. So schreibt die New York Times: „Frelinghuysen setzte stets auf einen moderaten Ton. Mit seinem Rückzug steigen die Erwartungen der

Von Stefan Koch/RND

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