Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt Unternehmen räumen Millionenzahlung an Cohen ein
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Unternehmen räumen Millionenzahlung an Cohen ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:19 11.05.2018
Erhielt offenbar nach Amtseinführung des US-Präsidenten Millionenzahlungen von Unternehmen: Michael Cohen, umstrittener Anwalt von Donald Trump. Quelle: AP
Anzeige
Washington

„Man kann es nicht anders sagen – das Anheuern von Michael Cohen war ein großer Fehler“, schrieb AT&T-Vorstandschef Randall Stephenson in einer Stellungnahme. Das Unternehmen habe Schaden genommen.

Novartis erklärte, man habe gehofft, von Michael Cohen für 1,2 Millionen Dollar in Bezug auf die Gesundheitspolitik der neuen Regierung beraten zu werden. AT&T versprach sich nach eigenen Angaben „Einsichten“ Cohens in die Regierungspolitik. Berichten zufolge beliefen sich die Zahlungen hier auf 600.000 Dollar. Der Kontrakt fiel in die Zeit der Übernahmebemühungen von Time Warner.

In US-Medien wurde spekuliert, dass Cohen sich von Firmen als Türöffner zu Trump bezahlen ließ. Das Weiße Haus wollte dazu auch auf wiederholte Nachfragen keine Stellung nehmen und verwies auf Trumps persönliche Anwälte.

Das „Wall Street Journal“ schrieb, zwar seien Zahlungen von Unternehmen an politische Berater in Washington an der Tagesordnung. Cohens Rolle als persönlicher Anwalt des US-Präsidenten mache die Lage aber komplizierter.

Beide Unternehmen erklärten, wegen der Zahlungen an Cohen von FBI-Sonderermittler Robert Mueller kontaktiert worden zu sein. Dieser untersucht unter anderem das finanzielle Umfeld Trumps. Die Justiz ermittelt bereits in anderer Sache gegen Cohen. Er hatte auch der Pornodarstellerin Stephanie Clifford 130.000 Dollar gezahlt, damit sie nicht über eine angebliche Affäre mit Trump sprechen würde.

Cliffords Anwalt Michael Avenatti erklärte, Cohen habe in den Monaten nach der Präsidentenwahl im November 2016 verschiedene Zahlungen von Unternehmen an dieselbe Briefkastenfirma erhalten, die auch genutzt wurde, um Clifford zu bezahlen. Unter anderem soll es eine Zahlung des russischen Oligarchen Wiktor Wekselberg von rund einer halben Million Dollar gegeben haben.

Von RND/dpa

Der schwerkranke John McCain hat sich gegen die Bestätigung der von Trump als CIA-Direktorin nominierten Gina Haspel ausgesprochen. Er ist einer der schärfsten republikanischen Kritiker des Präsidenten. Das Weiße Haus dementiert die Bemerkung nicht.

11.05.2018

FDP-Vizechefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich für eine Frauenquote in ihrer Partei ausgesprochen.

11.05.2018

Der neue Kandidat der katalanischen Separatisten für das Amt des Regionalpräsidenten, Quim Torra, will in der spanischen Konfliktregion die Bemühungen zum „Aufbau einer Republik“ fortsetzen.

11.05.2018
Anzeige