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US-Regierung will Öl-Bohrungen massiv ausweiten

Gesetzesvorhaben US-Regierung will Öl-Bohrungen massiv ausweiten

Die Regierung Trump setzt unbeirrt auf fossile Brennstoffe: Am Donnerstag stellte das Innenministerium einen Plan vor, der Ölbohrungen an fast allen Küsten des Landes erlauben soll. Das solle Arbeitsplätze schaffen. Doch mancherorts regt sich schon Widerstand.

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Ölplattform von British Petroleum im Golf von Mexiko.

Quelle: dpa

Washington. Die US-Regierung hat einen Plan zur massiven Ausweitung von Öl- und Gasbohrungen an der Ost- und Westküste vorgestellt. Innenminister Ryan Zinke erklärte am Donnerstag, es handele sich um einen Entwurf, noch sei nichts endgültig beschlossen. „Unser Ministerium wird weiterhin das amerikanische Volk beteiligen, um unser Endprodukt zu bekommen“, sagte er.

Eine verantwortliche Entwicklung von Offshore-Energievorkommen würde Arbeitsplätze schaffen und die wirtschaftliche Sicherheit erhöhen, sagte er weiter. Zudem würden Milliarden von Dollar in Umweltschutzmaßnahmen an den Küsten investiert.

Der Fünfjahresplan sieht vor, dass zum ersten Mal seit mehr als drei Jahrzehnten auch vor der Küste Kaliforniens im Pazifischen Ozean nach Öl und Gas gebohrt werden soll. Auch vor der US-Ostküste könnte es Öl- und Gaserkundungen geben. In dortigen US-Staaten wie Georgia und Maine wurden Bohrungen dieser Art seit Jahrzehnten blockiert.

Es handelt sich um den weitreichendsten Vorschlag zu Offshore-Bohrungen seit Jahrzehnten und ist eine Reaktion auf die Exekutivanordnung Trumps im April, in der er zu weiteren Bohrrechten in Gewässern des Bundes aufgerufen hatte. Als Ziel gab Trump vor, eine „Energie-Dominanz“ auf dem Weltmarkt zu erreichen.

Der Plan ist höchst umstritten, nicht nur zwischen Industrieverbänden, die dafür sind, und Umweltschützern, die dagegen sind. In den Parlamenten von Ostküstenstaaten sind viele Abgeordnete für Bohrungen, die derzeitigen demokratischen Gouverneure etwa in North Carolina und Virginia aber dagegen. Der republikanische Gouverneur von Florida, Rick Scott, hält auch nichts von Ölbohrungen vor seinem Staat, ebenso die drei demokratischen Gouverneure an der Westküste.

Von AP/RND

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