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Deutschland / Welt UN-Staaten rechnen nicht mit Verbot von Killerrobotern
Nachrichten Politik Deutschland / Welt UN-Staaten rechnen nicht mit Verbot von Killerrobotern
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09:55 13.11.2017
Kampfdrohne Heron in Mali: Vorboten der Killerroboter. Quelle: dpa
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Genf

Der Vorsitzende der Konferenz, der Inder Amandeep Gill, bestätigte, dass die Fachleute sehr wahrscheinlich keine Empfehlung für den Start von Verbotsverhandlungen abgeben werden. Mitte nächster Woche sollen die 125 Vertragsstaaten der UN-Konvention über konventionelle Waffen über den weiteren Umgang mit den sogenannten tödlichen autonomen Waffensystemen entscheiden.

Auch bei diesem Treffen zeichne sich nicht ab, dass der Beginn von Verbotsverhandlungen beschlossen werde, hieß es. Die großen Militärmächte wie die USA und Russland arbeiteten hinter den Kulissen gegen eine Ächtung der Killerroboter.

Laut Diplomaten sind noch keine Killerroboter für den Kriegseinsatz fertig entwickelt und produziert worden. Aber schon in einigen Jahren könnte diese neue Kriegsführung zum Alltag auf den Schlachtfeldern gehören. Nach Plänen von Militärs sollen Killerroboter selbstständig Gegner töten, ohne dass Menschen eingreifen.

Die internationale Kampagne zum Stopp von Killerrobotern und Menschenrechtsorganisationen verlangen ein Verbot der Waffen. Ein UN-Abkommen müsste die Entwicklung, die Produktion, den Handel und den Einsatz der Killerroboter verbieten.

Laut einem Bericht des UN-Menschenrechtsrates feilen die USA, Großbritannien und Israel schon an den Robotern. Auch der südkoreanische Konzern Samsung treibt die Technologie voran.

Hier eine ARD-Dokumentation zu dem Thema:

Von dpa/RND

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