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Deutschland / Welt Trump will unter Eid in Russland-Affäre aussagen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Trump will unter Eid in Russland-Affäre aussagen
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06:58 25.01.2018
US-Präsident Donald Trump hat sich dazu bereit erklärt, in der Russland-Affäre auszusagen. Quelle: dpa
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Washington

US-Präsident will unter Eid Aussage zur Russland-Affäre machen. Ein Gespräch könne wohl in zwei bis drei Wochen stattfinden, sagte Trump am Mittwoch im Weißen Haus. Er würde liebend gern mit FBI-Sonderermittler Mueller sprechen. Robert Mueller und sein Team ermitteln derzeit, ob Russland die US-Wahl 2016 beeinflusst hat und ob und inwiefern es Verbindungen zum Wahlkampfteam des damaligen Präsidentschaftskandidaten Trump gegeben hat. Die Ermittlungen betreffen das nächste Umfeld des Präsidenten. Im Oktober erhob ein Geschworenengericht Anklage gegen Trumps ehemaligen Wahlkampfleiter Paul Manafort wegen Verschwörung gegen die USA.

Seit Beginn der Ermittlungen wies Trump die Anschuldigen vehement von sich. Es habe keine geheimen Absprachen und Straftaten gegeben“. Zudem sprach Trump von „der größten Hexenjagd der amerikanischen Geschichte“. Auch auf dem Pressetermin am Mittwoch dementierte der Präsident erneut, dass es eine Zusammenarbeit mit Russland gegeben habe. Er sei gespannt, ob Mueller ihn fair behandeln würde. Anfang Januar wurde bekannt, dass Mueller Trumps Anwälte kontaktiert hatte, um über eine mögliche Befragung des US-Präsidenten zu sprechen. Eine offizielle Vorladung Muellers für Trump gibt es jedoch nicht.

Verdacht auf Behinderung der Justiz

Das FBI hatte in der vergangenen Woche bereits den US-Justizminister Jeff Sessions im Zuge der Russlandermittlungen befragt. Derzeit konzentrieren sich Muellers Ermittlungen auch darauf, ob Trumps Handlungen im Amt als Behinderung der Justiz eingestuft werden können, unter anderem die Entlassung von FBI-Direktor James Comey im Mai 2017.

Damals veröffentlichte das Weiße Haus eine Erklärung von Sessions’ Stellvertreter Rod Rosenstein, in der dieser Comeys Umgang mit der E-Mail-Affäre um Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton kritisierte.

Zunächst wurde das als Grund für seine Entlassung gehandelt, später sagte Trump aber, es sei um „das Russland-Ding“ gegangen. Dem russischen Außenminister Sergej Lawrow soll Trump laut einem Bericht der „New York Times“ nach der Entlassung Comeys gesagt haben: „Es lastete viel Druck auf mir wegen Russland. Der ist jetzt weg“.

Trump geriet mit den Aussagen unter Verdacht, er habe sich den FBI-Chef als hartnäckigen Ermittler vom Leib schaffen wollen. Rosenstein benannte anschließend Mueller als Sonderermittler in dem Fall. In der Folge wurde immer wieder darüber spekuliert, dass Trump auch diesen loswerden wolle.

Von RND/dpa

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