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Deutschland / Welt Trump widerspricht erneut US-Geheimdienst
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Trump widerspricht erneut US-Geheimdienst
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23:04 18.07.2018
US-Präsident Donald Trump hört nicht auf seine Behörden Quelle: AP
Washington

Der US-Präsident hat eine Warnung der US-Geheimdienste vor Cyberattacken aus Russland in den Wind geschlagen. Auf die Frage, ob Russland die USA in dieser Hinsicht weiter im Visier habe, antwortete Trump am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung mit einem glatten „Nein“ und widersprach damit Geheimdienstkoordinator Dan Coats. Trump führte seine Antwort nicht weiter aus und sagte dann lediglich, er sei härter mit Russland umgegangen als jeder andere US-Präsident.

Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders wiederum revidierte später die Aussage des Präsidenten. Sie sagte, Trump glaube, dass Russland erneut Wahlen in den USA ins Visier nehmen werde. Die Bedrohung bestehe weiter, sagte sie. Mit seinem „Nein“ nach der Kabinettssitzung habe der Präsident sagen wollen, dass er keine weiteren Fragen beantworten werde. Allerdings hatte Trump danach sehr wohl noch auf eine Frage geantwortet.

„Warnlampen blinken“

Geheimdienstkoordinator Coats hatte am Freitag vergangener Woche gesagt, wegen Bedrohungen der USA durch Internet-Attacken blinkten die Warnlampen - ebenso wie die Warnlampen vor den Terrorangriffen vom 11. September 2001. Die USA seien zwar auch Cyberangriffen aus China, dem Iran und Nordkorea ausgesetzt und würden zudem von kriminellen Netzwerken und einzelnen Hackern attackiert, doch der aggressivste ausländische Faktor sei Russland, sagte Coats.

US-Sonderermittler Robert Mueller untersucht, begleitet von permanenter Kritik Trumps, auf welche Weise Russland versucht hat, die Wahlen von 2016 zu beeinflussen und ob es dabei mit der Wahlkampftruppe des heutigen Präsidenten zusammengearbeitet hat.

Von RND/AP

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