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Deutschland / Welt Trump bezeichnet Nordkorea als „Schurkenstaat“
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Trump bezeichnet Nordkorea als „Schurkenstaat“
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18:13 03.09.2017
US-Präsident Donald Trump nennt Nordkorea einen „Schurkenstaat“.  Quelle: dpa
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Washington

 US-Präsident Donald Trump hat Nordkorea nach dessen jüngstem „bedeutendem Atomwaffentest“ als einen Schurkenstaat bezeichnet, „dessen Worte und Taten weiterhin sehr feindselig und gefährlich für die Vereinigten Staaten sind“.

 Nordkorea sei auch eine große Bedrohung und Peinlichkeit für China, das mit seinen Hilfeversuchen nur wenig Erfolg habe, schrieb Trump am Sonntagmorgen (Ortszeit) auf Twitter weiter. „Südkorea merkt gerade, wie ich ihnen gesagt habe, dass ihre Sprache der Beschwichtigung mit Nordkorea nicht funktionieren wird, die verstehen nur eine Sache!“

Trump will mit Sicherheitsteam zusammenkommen

Noch am Sonntag will Trump mit seinem Sicherheitsteam zu Beratungen zusammenkommen. Die Entwicklung werde sorgfältig beobachtet, teilte Trump weiter mit.

Am Sonntag hatte Nordkorea die erneute Zündung einer Wasserstoffbombe bestätigt. Das hätten die Staatsmedien des Landes am Sonntag mitgeteilt, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Wie Nordkorea seit Kim Jong Un die Welt provoziert, lesen Sie hier.

Atombombe – Wasserstoffbombe

In den 1940er und 1950er Jahren haben vor allem amerikanische Forscher Massenvernichtungswaffen mit bis dahin unbekannter Sprengkraft entwickelt. Diese Technologien nutzt jetzt nach eigenen Angaben auch Nordkorea.

Atombombe: Als ihr wichtigster „Vater“ gilt der Amerikaner Robert Oppenheimer. Die ersten Atombombenabwürfe am 6. und 9. August 1945 auf Hiroshima und Nagasaki beendeten den Zweiten Weltkrieg in Asien. Atomwaffen werden mit radioaktivem Plutonium oder Uran hergestellt. Ihre Zerstörungskraft erhält sie aus der Energie, die bei der Spaltung der Atomkerne freigesetzt wird. Dazu muss das spaltbare Material bei der Zündung mit konventionellem Sprengstoff so zusammengepresst werden, dass eine Kettenreaktion ausgelöst wird. Die Zerstörung erfolgt über Hitze, Druck und radioaktive Strahlung. In kurzer Zeit können Hunderttausende getötet und ganze Landstriche verwüstet werden. Die radioaktive Strahlung verursacht gesundheitliche Langzeitschäden.

Wasserstoffbombe: Die erste Wasserstoffbombe, auch H-Bombe genannt, wurde unter Leitung von Edward Teller in den USA entwickelt und 1952 auf einem Atoll im Pazifik gezündet. Ihre Sprengkraft war rund 800 Mal so groß wie die der ersten Atombombe. Die Wasserstoffbombe setzt Energie aus der Verschmelzung von Atomkernen frei. Bei dieser Fusion verschmelzen unter anderem die Wasserstoff-Isotope Deuterium und Tritium zu Helium. Zur Zündung des Gemisches sind mehr als 100 Millionen Grad erforderlich. Deshalb enthält eine H-Bombe als Zünder eine Atombombe. Wegen ihrer übergroßen Vernichtungskraft und der unkontrollierbar freigesetzten Strahlung gilt die Wasserstoffbombe bei vielen Militärexperten als kaum noch einsatzbar.

Von RND/dpa/ap

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