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11:00 17.11.2017
Ungleiches Paar: Trump und Merkel. Quelle: AP
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Washington


Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. An die alte Redewendung fühlt man sich angesichts der neuen Image-Rangliste des Marktforschungsinstituts GfK erinnert: Deutschland verdrängt die USA von Platz eins. Tatsächlich gewinnt Berlin mit seiner zurückhaltenden Außenpolitik und seinen angesagten Verkaufsgütern auf allen Kontinenten an Sympathie. Dagegen leidet Amerika unter seiner turbulenten Regierung. Oder, wie es kürzlich mein Nachbar in Washington so treffend formulierte: Wer einen Clown wählt, darf sich über den Zirkus nicht wundern.

Unter dem Zirkusdach spielen sich allerdings Dinge ab, die von der Image-Umfrage nur unzureichend erfasst werden. Ohne Zweifel ist die Präsidentschaft von Donald Trump eine Belastungsprobe für die USA. Aber die Amerikaner nehmen die Herausforderung an. Nach dem Wahlschock vor einem Jahr ist kein verängstigtes Zurückweichen der Bürger oder der Institutionen zu beobachten. Im Gegenteil: Die Bundesgerichte kassieren diverse Verordnungen des Staatsoberhauptes kurzerhand wieder ein, ein FBI-Sonderermittler verhört die engsten Mitarbeiter des Präsidenten, und in unzähligen Kommunen erwacht ein neues politisches Interesse – nicht nur am Geschehen in Washington, sondern auch auf lokaler Ebene. Viele können selbstbewusst von sich behaupten, leidenschaftlich um eine bessere Gesellschaft zu ringen. Und dass sie in diesem Jahr ausgerechnet von Deutschland vom Spitzenplatz verdrängt werden, dürfte sie selbst am wenigsten ärgern: In kaum einem Land besitzt die Bundesrepublik größere Sympathien als in den Vereinigten Staaten.

Stefan Koch ist Korrespondent in Washington.

Von Stefan Koch

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