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Deutschland / Welt Stockholm-Attentäter Akilov gesteht
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Stockholm-Attentäter Akilov gesteht
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16:53 10.04.2017
Der Attentäter von Stockholm, Rakhmat Akilov. Quelle: Expressen
Stockholm

Der aus Usbekistan stammende Mann, der wegen verschiedener Verbrechensvorwürfe, unter anderem dem einer terroristischen Gewalttat, in Untersuchungshaft sitzt, habe seine Tat im Verhör gestanden. Das meldet die schwedische Zeitung „Expressen“. Dem 39-Jährigen Asylbewerber war im Sommer 2016 das Aufenthaltsrecht in Schweden verwehrt worden.

Akilov, der um 1.15 in der Nacht des 8. April festgenommen worden war, gestand, den Lastwagen in die Menschenmenge und ins Kaufhaus Åhléns gelenkt zu haben. Er habe „Ungläubige“ überfahren und sei mit seiner Tat zufrieden, sagte er nach Informationen der Zeitung. Zudem habe er „auf Befehl“ des IS in Syrien gehandelt, so die Zeitung „Aftonbladet“. Akilov war nach dem Attentat auf der Einkaufsstraße Drottninggatan zunächst mit einer Regionalbahn in Richtung Flughafen Arlanda und dann per Bus weiter geflohen. Anschließend mietete er einen weißen Kastenwagen an. Beim Autoverleih fiel er allerdings durch sein nervöses Verhalten auf, sodass das Personal die Polizei alarmierte. Sie stellte Akilov schließlich in dem Fahrzeug und nahm ihn fest. Mittlerweile wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen.

Mit einer landesweiten Schweigeminute hat Schweden am Montag der Opfer des mutmaßlichen Terroranschlags in Stockholm gedacht. Bei bewölktem Himmel versammelten sich in der schwedischen Hauptstadt viele Menschen rund um den Tatort und das Rathaus, vor dem Flaggen in den schwedischen Farben Blau und Gelb auf halbmast wehten. Bei einer Gedenkfeier im angrenzenden Park sprach Regierungschef Stefan Löfven. Auch die schwedische Königsfamilie sowie Vertreter des Reichstags nahmen an der Schweigeminute teil.

Der Anschlag hat in Schweden erneut eine Debatte über konsequentere Abschiebungen entfacht. Nach Angaben der Behörden soll es derzeit mehr als 12.000 Menschen geben, die sich trotz Anordnungen zur Ausweisung noch im Land aufhalten. Im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl von zehn Millionen hat das skandinavische Land in den vergangenen Jahren die meisten Migranten und Flüchtlinge in Europa aufgenommen. Allein 2015, dem vorläufigen Höhepunkt der Flüchtlingskrise, waren es 163.000 Hilfesuchende.

Von RND/dk/dpa

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