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Deutschland / Welt Schwesig warnt vor Spaltung der SPD
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Schwesig warnt vor Spaltung der SPD
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17:33 18.01.2018
Schwesig: „Alles tun, damit es nicht zur Spaltung kommt“
Berlin

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig warnt kurz vor der GroKo-Entscheidung beim Sonderparteitag am Sonntag in Bonn vor einer Spaltung ihrer Partei. „Wir müssen alles tun, damit es nicht dazu kommt“, sagte Schwesig dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die SPD-Politikerin sprach sich für eine nüchterne Analyse der Situation aus. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, auf Basis der Sondierungsergebnisse weiter zu verhandeln und abschließend unsere Mitglieder entscheiden zu lassen“, erklärte die Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern. Schwesig rief ihre Partei zu grundlegenden Reformen auf. „Der Erneuerungsprozess ist notwendig. Er muss, auch wenn es zu einer Großen Koalition kommt, weiter vorangetrieben werden. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Parteiführung“, sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende.

Schwesig erhebt schwere Vorwürfe gegen CDU und CSU. „Die Union trägt die Verantwortung dafür, dass Jamaika nicht geklappt hat. Sie muss sich überlegen, ob sie auch die GroKo versenken will“, sagte Schwesig dem RND. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern geht vor allem mit CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hart ins Gericht. „Den parteiinternen Kritikern in der SPD fehlt das Vertrauen in die Union. Dobrindt und Spahn schüren dieses Misstrauen, indem sie Öl ins Feuer gießen. Sie schaden damit auch Merkel. Viele, die Seehofer verteufelt haben, werden sich ihn so manches Mal noch zurückwünschen.“ Spahn hatte der SPD „Selbstverzwergung“ vorgeworfen, Dobrindt SPD-Kritik als „Zwergenaufstand“ bezeichnet. „Ich halte beide für klug genug zu wissen, dass solche Äußerungen nicht hilfreich sind“, sagte die Vizechefin der SPD.

Von Jörg Köpke/RND

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