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Deutschland / Welt Schweizer gegen Abschaffung der Rundfunkgebühren
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Schweizer gegen Abschaffung der Rundfunkgebühren
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19:07 04.03.2018
Wahlhelfer zählen in Zürich die Stimmzettel aus. Quelle: AP
Bern

Die Schweizer haben sich für die Beibehaltung der Fernseh- und Rundfunkgebühren ausgesprochen. Laut Hochrechnung des Umfrageinstituts gfs.bern stimmten am Sonntag 71 Prozent der Eidgenossen gegen die Abschaffung der Abgabe.

Eine Volksinitiative wollte die geräteabhängige Gebühr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Höhe von umgerechnet rund 390 Euro pro Jahr ersatzlos streichen. Die Schweizer Inkassostelle Billag, die die Empfangsgebühren einzieht, sollte nach den Plänen geschlossen werden.

Die öffentlich-rechtliche Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) und ihre Senderfamilie können nun weiter mit den Gebühreneinnahmen planen. Ab dem nächsten Jahr soll jeder Haushalt einen Beitrag von 316 Euro bezahlen, unabhängig davon, ob er Empfangsgeräte hat oder nicht.

Regierung, Parlament und die meisten Parteien hatten die Initiative abgelehnt. Die Gebühren trügen entscheidend zur Finanzierung des TV- und Radioangebots der SRG bei, erklärte die Regierung. Die Initiative nehme in Kauf, dass nur noch produziert werde, was sich rentiere. Dies schade der Medienvielfalt und erhöhe den Einfluss privater Geldgeber. Die rechtsgerichtete Schweizerischen Volkspartei unterstützte die Volksinitiative.

Von RND/dpa/epd

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