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Deutschland / Welt Russland verlegt seine Truppen innerhalb Syriens
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Russland verlegt seine Truppen innerhalb Syriens
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20:00 20.01.2018
Die Militäroffensive der Türkei gegen kurdische Truppen in Nordsyrien hat begonnen. Einschläge nahe der Stadt Kilis. Quelle: dpa
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Moskau/Istanbul

Russland hat wegen der türkischen Militäroffensive seine Truppen aus der nordsyrischen Region um die Stadt Afrin abgezogen. Man habe sich zu dem Schritt entschlossen, um die Sicherheit der russischen Soldaten zu gewährleisten, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau der Agentur Tass zufolge am Samstag mit.

Die Militärpolizei und die sogenannte Gruppe zur Versöhnung der Kriegsparteien sollen ihre Arbeit in der Nähe der nordsyrischen Stadt Aleppo fortsetzen, hieß es. Wie viele Soldaten davon betroffen sind, war zunächst nicht bekannt.

Ankara geht gegen den militärischen Arm der PKK vor

Die vom türkischen Generalstab am Samstag verkündete "Operation Olivenzweig" zielt auf die mit den USA verbündeten kurdischen Volksschutzeinheiten YPG in der Enklave Afrin. Kampfflugzeuge bombardierten übereinstimmenden Berichten zufolge Stellungen der YPG. Der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge drangen protürkische Rebellen auf kurdisches Gebiet vor. Dafür gab es zunächst aber keine Bestätigung.

Seit Beginn der Luftangriffe seien 108 von 113 Stellungen der YPG getroffen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Dabei habe es auch Tote und Verletzte gegeben, die laut Anadolu alle der YPG angehörten. Die kurdische Nachrichtenagentur FIRAT berichtete, zehn Zivilisten seien verletzt worden, einige davon schwer.

Die YPG, die das Militärbündnis der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) anführen, sind der syrische Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in der Türkei. Die PKK ist in der Türkei, der EU und in den USA als Terrororganisation eingestuft. Ankara fühlt sich von einer starken kurdischen Präsenz an seiner Grenze bedroht.

dpa/RND

Sicherheitskräfte und Terroristen liefern sich Gefechte in einem Kabuler Hotel. Dort hatten die Attentäter Geiseln genommen und auch Gäste beschossen. Laut Innenministerium ist mindestens einer der Angreifer tot. Noch gibt es keine Berichte zu Toten unter Gästen und Hoteöpersonal.

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