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Deutschland / Welt Russland spricht von „grotesker Provokation“
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Russland spricht von „grotesker Provokation“
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13:46 04.04.2018
Am 4. März war der ehemalige Agent Skripal und seine Tochter bewusstlos auf einer Parkbank entdeckt worden. Sie sollen durch den Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet worden sein. Quelle: dpa
Moskau

Der russische Geheimdienst sieht die Verantwortung für den Giftanschlag auf den Ex-Spion Sergej Skripal in Großbritannien und den USA. Der Angriff auf Skripal und seine Tochter Julia am 4. März im englischen Salisbury sei eine „groteske Provokation“, die von den britischen und amerikanischen Geheimdiensten inszeniert worden sei, sagte der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergej Narischkin.

Das russische Verteidigungsministerium wirft der Nato vor, mit einer aufgebauschten Bedrohungslage durch Moskau die Steigerung des eigenen militärischen Potenzials zu rechtfertigen.Moskau werde auf die Schritte der Nato reagieren und seine eigenen Verteidigungskapazitäten steigern, um „die militärische Sicherheit Russlands und seiner Verbündeten sicherzustellen“, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu auf einer Sicherheitskonferenz. Narischkin, verglich den Giftanschlag auf den Ex-Spion Sergej Skripal und dessen Tochter Julia mit dem Kalten Krieg.

Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen ist auf den tiefsten Stand seit dem Ende des Kalten Kriegs gesunken, nachdem Russland 2014 die Halbinsel Krim annektiert hatte und Separatisten in der Ostukraine unterstützte. Das Attentat auf die Skripals hat die Beziehungen weiter belastet und zur Ausweisung von Hunderten Diplomaten durch den Westen und im Gegenzug von Russland geführt.

Die britische Regierung wirft Russland vor, Skripal und dessen Tochter mit dem in der Sowjetunion entwickelten Nervengift Nowitschok vergiftet zu haben. Russland streitet das ab. Die beiden Länder befinden sich seitdem in einer diplomatischen Krise.

Von AP/dpa/RND

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