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Deutschland / Welt Polizei findet flüchtigen Mann aus Togo
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Polizei findet flüchtigen Mann aus Togo
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11:49 03.05.2018
Großeinsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen: Die Polizei nimmt mehrere Menschen fest. Quelle: dpa
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Ellwangen

Die Polizei hat den gesuchten 23 Jahre alten Asylsuchenden aus Togo bei ihrer Großrazzia in einer Flüchtlingsunterkunft im baden-württembergischem Ellwangen identifiziert. Er soll nach Italien abgeschoben werden. Der Mann sei in dem ihm zugewiesenen Zimmer in der Erstaufnahmeeinrichtung angetroffen worden, teilte die Polizei auf einer Pressekonferenz mit. Man habe den Überraschungsmoment ausnutzen und den Mann sofort festnehmen können.

„Wir lassen keine rechtsfreien Räume entstehen“, sagte der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Aalen, Bernhard Weber. 17 Asylsuchende der Unterkunft sollen verlegt werden.

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Hunderte Asylbewerber verhinderten mit Gewalt die Abschiebung eines Afrikaners aus der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen. Die Polizei ist erneut in der Unterkunft.

Am Montag hatten in Ellwangen rund 150 Afrikaner die geplante Abschiebung des 23-Jährigen aus Togo mit Gewalt verhindert. Sie schlugen auf Streifenwagen mit Polizisten ein, die die Abschiebung im Auftrag des Reggierungspräsidiums Karlsruhe vollziehen sollten. Infolge des Angriffs musste sich die Polizei zurückziehen. Die Situation sei zu gefährlich gewesen, sagte Weber. „Die Polizisten haben sehr besonnen gehandelt.“

Ein Polizist im Krankenhaus

An diesem Donnerstag kam es dann erneut zu einem Polizeieinsatz in Ellwangen. Beobachter vor Ort sprachen von einem großen Polizeiaufgebot rund um das frühere Bundeswehrgelände. Die Beamten rückten demnach mit mehreren Dutzend Mannschaftsbussen an.

Während des Einsatzes sollen einige Asylsuchende aus dem Fenster gesprungen sein. Drei Bewohner mussten in einer Klinik behandelt werden. Außerdem wurde ein Polizeibeamter verletzt, allerdings nicht durch Einwirkung Dritter, wie Weber mitteilte. Der Mann befindet sich nach Angaben der Rettungskräfte noch immer im Krankenhaus.

Seehofer: „Gastrecht darf so nicht mit Füßen getreten werden“

Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte, er stehe voll und ganz hinter den Maßnahmen der Polizei und der Landesbehörden Baden-Württemberg. Der Vorgang vom Montag sei ein „Schlag ins Gesicht der rechtstreuen Bevölkerung“. Seehofer sagte weiter: „Das Gastrecht darf so nicht mit Füßen getreten werden.“

Von RND/ang

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