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Petry wegen Drohungen unter Personenschutz

Medienbericht Petry wegen Drohungen unter Personenschutz

Ex-AfD-Chefin Frauke Petry steht unter Polizeischutz. „Es gibt nun nicht mehr nur von links, sondern auch von enttäuschten AfD-Anhängern viele Drohungen“, sagte sie laut Medienberichten. Petry glaubt an einen weiteren Rechtsruck ihrer ehemaligen Partei.

Die ehemalige AfD-Chefin Frauke Petry.

Quelle: dpa

Berlin. Petry (42) könne nun nicht einmal ohne die Beamten einkaufen gehen, so die ehemalige AfD-Chefin im Tagesspiegel (Samstagausgabe). Für ihre Kinder sei es seit ihrem AfD-Austritt aber einfacher geworden. „Sie wurden ja nicht nur für unser politisches Tun angefeindet, sondern vor allem für diverse Ausfälle anderer AfD-Repräsentanten“, sagte Petry.

AfD könnte noch weiter nach rechts rücken

Aus Sicht der früheren AfD-Chefin ist es nicht ausgeschlossen, dass die umstrittene rechtspopulistische Partei in Zukunft noch weiter nach rechts rückt. Schon jetzt habe sich der rechte Flügel um Björn Höcke mit seiner Strategie durchgesetzt und sei im Begriff, die Partei ohne eigene Mehrheit zu übernehmen.

Der Rechtstrend der Partei zeige sich etwa auch beim Parteitag der hessischen AfD am Samstag. Hier habe der 42 Jahre alte AfD-Politiker Andreas Lichert gute Chancen, in den Vorstand aufzusteigen. „Lichert ist beispielsweise als Vorsitzender des ‚Instituts für Staatspolitik’ in Sachsen-Anhalt aktiv. Wenn solche Leute Einfluss gewinnen, dann ist das bezeichnend“, sagte Petry. Der Verein gilt als Denkfabrik der Neuen Rechten in Deutschland.

Petry fügte hinzu, sie gehe davon aus, dass sich künftig weitere gemäßigte Parteimitglieder aus der AfD verabschieden, was wiederum das Gewicht zugunsten radikaler Kräfte verschiebe. Die frühere Parteichefin hatte die AfD mit Hinweis auf deren „Radikalisierung“ verlassen. Sie ist fraktionslose Bundestagsabgeordnete.

Am Samstag war sie im hessischen Rodgau um den Startschuss für ihr neues Bürgerforum „Blaue Wende“ zu geben. Petry erklärte am Samstag vor rund 70 Teilnehmern in Rodgau bei Frankfurt am Main, sie wolle in Zukunft Liberale und Konservative vertreten, die sich einig seien, „dass es einen funktionierenden Staat geben muss“.

Von RND/dpa/ots

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

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