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Deutschland / Welt Pence besucht nach Ägypten Israel
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Pence besucht nach Ägypten Israel
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10:48 22.01.2018
Vizepräsident Mike Pence bei seinem Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Jerusalem. Quelle: AP
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Tel Aviv/Kairo

Zum Auftakt politischer Gespräche in Israel hat US-Vizepräsident Mike Pence am Montag Regierungschef Benjamin Netanjahu getroffen. Sein Besuch steht unter dem Eindruck der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

Pence sprach am Montag auch vor dem israelischen Parlament, der Knesset, in Jerusalem. Die arabischen Abgeordneten wollten die Ansprache boykottieren. Aiman Auda, Vorsitzender des arabischen Parteienblocks Vereinte Liste, beschrieb Pence in einem Tweet als „gefährlichen Mann mit einer messianischen Vision, die die Zerstörung der ganzen Region enthält“.

Der jordanische König Abdullah II. betonte am Sonntag bei einem Treffen mit Pence in Amman, Jerusalem sei für Muslime und Christen ebenso wichtig wie für Juden. „Es ist zentral für Frieden in der Region“, sagte der Monarch. Pence betonte, die USA hätten in der Frage des künftigen Grenzverlaufs keine Position bezogen. Dies müsse in Verhandlungen geklärt werden. Washington fühle sich verpflichtet, den seit fast vier Jahren brachliegenden „Friedensprozess neu zu starten“. Wenn Israelis und Palästinenser sich auf eine Zwei-Staaten-Lösung einigten, würden die USA diese unterstützen.

Netanjahu sagte am Sonntag, er freue sich auf die Gespräche mit Pence, „ein großer Freund des Staates Israel, ein echter Freund“. Für die Führungsrolle der USA in der Region gebe es keinen Ersatz. Die Palästinenser hatten nach Trumps Entscheidung erklärt, die USA hätten sich als ehrlicher Vermittler im Nahost-Konflikt disqualifiziert.

Am Dienstag sind ein Gespräch von Pence mit Staatspräsident Reuven Rivlin und ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geplant. Vor seiner Abreise besucht er noch die Klagemauer in Jerusalems Altstadt.

Zuvor hatte Pence Ägypten im Kampf gegen Terrorismus weitere Unterstützung zugesichert. „Die Vereinigten Staaten stehen Schulter an Schulter mit Ägypten in ihrem Kampf gegen den Terrorismus in diesem Land“, sagte der 58-Jährige in Kairo nach einem Treffen mit Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi. Nach dem schwersten Anschlag in Ägypten seit Jahrzehnten würden die beiden Staaten weiter „als Partner und Freunde“ zusammenarbeiten. Al-Sisi bezeichnete den Terror dabei als Krebsgeschwür. Bei dem Angriff von Dschihadisten auf eine Moschee im November waren mehr als 300 Menschen getötet worden.

Von RND/dpa/AP

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