Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt Oberbefehlshaber würde Trumps Befehl zum Atomschlag verweigern
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Oberbefehlshaber würde Trumps Befehl zum Atomschlag verweigern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:00 19.11.2017
John Hyten, Oberbefehlshaber des Strategischen Kommandos der Vereinigten Staaten. Quelle: AP
Anzeige
Halifax

Der für US-Nukleareinsätze zuständige General hat im Konflikt mit Nordkorea um den Gebrauch von Nuklearwaffen vonseiten der USA beschwichtigt. Er habe sich mit Trump besprochen und dem Präsidenten gesagt, dass er illegale Einsätze nicht ausführen könne, erklärte John Hyten, Oberbefehlshaber des Strategischen Kommandos der Vereinigten Staaten. Stattdessen würde er Trump legale Möglichkeiten vorschlagen, sagte Hyten bei einer Diskussionsrunde des Internationalen Sicherheitsforums in Halifax.

„Falls es illegal ist, raten Sie, was passieren wird. Ich werde sagen "Herr Präsident, das ist illegal." Und raten Sie, was er tun wird? Er würde sagen, "Was wäre legal?"“, sagte Hyten.

Seine Äußerungen spielten auf den verbalen Schlagabtausch zwischen Washington und Pjöngjang ab, in welchem Trump mehrmals Andeutungen auf einen Einsatz von Nuklearwaffen machte. Kritiker stellen die Selbstbeherrschung Trumps infrage, nachdem er Nordkorea auf Twitter mehrmals mit einem harten Gegenschlag im Falle eines Angriffs gedroht hatte.

Von ap/RND

Die Palästinenser wollen Israel wegen des illegalen Siedlungsbaus vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen. Die USA stellen sich schützend vor ihren Verbündeten – und greifen zu drastischen diplomatischen Mitteln.

18.11.2017

Die Jamaika-Unterhändler von Union, FDP und Grünen haben angesichts des Einigungsdrucks Fortschritte erzielt. Verständigung gab es vor allem bei den Themen Agrar und Wirtschaft. Am Sonntag könnten die Sondierungen nun abgeschlossen werden.

18.11.2017

Viel Klarheit über die Umstände der Rücktrittserklärung des libanesischen Premiers Hariri bringt sein Besuch in Paris zunächst nicht. Doch die Ausreise aus Saudi-Arabien öffnet eine Tür für eine Lösung der Krise - ein diplomatischer Erfolg für Macron.

18.11.2017
Anzeige