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Deutschland / Welt Südkoreas Ex-Präsidentin droht lange Haftstrafe
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Südkoreas Ex-Präsidentin droht lange Haftstrafe
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10:44 27.02.2018
Anhänger der früheren südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye fordern bei einer Kundgebung vor dem Gericht ihre Freilassung. Quelle: AP
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Seoul

Die südkoreanische Staatsanwaltschaft hat wegen Korruption 30 Jahre Haft für die frühere Präsidentin Park Geun Hye gefordert. Das berichteten südkoreanische Sender am Dienstag. Park, die von 2013 bis zu ihrer Amtsenthebung 2017 Jahr Präsidentin war, sei nicht vor Gericht erschienen. Unterstützer forderten derweil vor dem Gericht ihre Freilassung.

Die Anklagevertreter werfen Park unter anderem Bestechlichkeit, Nötigung und Machtmissbrauch vor. Die Anhängerin der konservativen Saenuri-Partei soll ihre Stellung als Präsidentin und ihre Macht im Interesse ihrer langjährigen Vertrauten Choi Soon Sil missbraucht und unter anderem geheime Dokumente weitergegeben haben. Im März 2017 hatte das Verfassungsgericht sie ihres Amtes enthoben. Choi, die eine Schlüsselfigur in dem Korruptionsskandal ist, wurde vor zwei Wochen zu 20 Jahren Haft verurteilt. Sie muss außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 18 Milliarden Won (etwa 13,5 Millionen Euro) zahlen.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Park mit Choi zusammengearbeitet hat, um Unternehmen wie der Samsung-Gruppe Zahlungen an die Organisationen der Freundin abzunötigen. In der Folge wurde ein Erbe des Samsung-Imperiums, Lee Jae Yong, zu fünf Jahren Haft wegen Korruption verurteilt. Ex-Präsidentin Park wird außerdem vorgeworfen, Choi die Einmischung in die Regierungsgeschäfte erlaubt haben, obwohl diese kein öffentliches Amt innehatte. Die frühere Staatschefin bestreitet die Vorwürfe.

Von RND/dpa

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