Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt Mehrere Tote bei Protesten im Kongo
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Mehrere Tote bei Protesten im Kongo
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:45 22.01.2018
Schon bei einer vorherigen Demonstration Ende Dezember verfolgten kongolesische Sicherheitskräfte Demonstranten. Mehrere Menschen starben. Quelle: dpa
Anzeige
Kinshasa

Dutzende wurden verletzt. Die Organisatorin der Proteste, die katholische Laienvereinigung des zentralafrikanischen Staates, sprach von 12 Toten, mindestens 60 Verletzten und 210 Festnahmen.

Die Demonstrationen vom Sonntag richteten sich gegen Kabilas weiteren Verbleib im Amt. Die Regierung hatte das mobile Internet zeitweise abschalten lassen, um die Organisation der Proteste zu erschweren. Kabilas zweites und laut Verfassung letztmögliches Mandat endete im Dezember 2016, der Präsident hält sich jedoch mit scheinbar immer neuen Finten an der Macht.

Die katholische Kirche, die vermutlich einflussreichste Organisation des Landes, hat den Druck auf Kabila verstärkt, um einen friedlichen Machtwechsel zu erreichen. Zuletzt hatte die Kirche am 31. Dezember zu Protesten aufgerufen. Dabei wurden mehrere Menschen getötet, die Polizei stürmte auch Kirchen und nahm Priester fest. Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Laurent Mosengwo Pasinya, geißelte die Gewalt der Sicherheitskräfte als „Barbarei“. Auch international wurde die Gewalt verurteilt, etwa von der EU.

Von dpa/RND

Nach dem SPD-Parteitag in Bonn bemühte sich Martin Schulz in der Talkshow „Anne Will“ um Standfestigkeit. Doch die Sendung zeigt, wie sehr das knappe Ergebnis für die Aufnahme von GroKo-Verhandlungen am Nervenkostüm und an der Autorität des Parteichefs gezerrt haben.

22.01.2018

Der mutmaßlich aus Berlin nach Hanoi entführte Vietnamese Trinh Xuan Thanh wurde vom Hanoier Volksgericht zu einer lebenslanger Haftstrafe verurteilt. Der ehemalige Wirtschaftsboss und Ex-Funktionär der Kommunistischen Partei wurde wegen Korruption und Veruntreuung schuldig gesprochen.

22.01.2018

Die langen Verhandlungen für eine Regierungsbildung in Deutschland haben Auswirkungen auf die Parlamentsarbeit. Vor allem die großen Parteien haben sich seit der Bundestagswahl zurückgehalten.

22.01.2018
Anzeige