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Deutschland / Welt +++ Live: Comey hielt Trumps Worte für Anweisungen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt +++ Live: Comey hielt Trumps Worte für Anweisungen
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17:58 08.06.2017
Vor dem Geheimdienstausschuss spricht James Comey darüber, wie Donald Trump Einfluss auf seine Ermittlungen nehmen wollte.   Quelle: dpa
Washington

Die Vorwürfe von James Comey, die er in einem siebenseitigen Statement formuliert hat, bringen Präsident Donald Trump in Bedrängnis. Vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats spricht Comey darüber, wie Trump den EX-FBI-Chef unter Druck setzen wollte. Das Wichtigste in Kürze:

  • Comey bestätigt unter Eid, dass Trump gesagt habe, er hoffe, dass Comey die FBI-Ermittlungen gegen sein Team fallen lassen könnte. Trump habe ihn nicht direkt angewiesen, aber er habe es so verstanden.
  • Der Ex-FBI-Direktor ist der Frage ausgewichen, ob US-Präsident Donald Trump versucht hat, die Justiz zu behindern. Er sagte, es sei nicht an ihm, das zu beurteilen.
  • Comey sagt, dass er schriftliche Aufzeichnungen über die Treffen mit Trump angefertigt habe, weil er Anlass zur Annahme hatte, dass Trump über den Inhalt der Meetings lügen würde.
  • Comey äußert außerdem, dass er sehr "irritiert" gewesen sei, dass Trump verschiedene Gründe für seine Entlassung genannt hatte. Er bezichtigte ihn der Lüge, weil Trump gesagt habe, dass das FBI unter Comey "chaotisch" gearbeitet habe.
  • Einen Tag vor der Anhörung veröffentlichte Comey ein schriftliches Statement. Hier geht es zum Original.
  • 08.06.17 16:42
    Senator Richard Burr schließt die öffentliche Anhörung und dankt Comey nochmals ausdrücklich für seine Arbeit und Leistung. Es sind bemerkenswerte Worte aus dem Munde eines Republikaners. Auch Senator Warner dankt Comey und sagt, dass noch etliche Fragen offen seien und man der Sache auf den Grund gehen werde – auch der russischen Bedrohung. Damit beenden wir den Liveticker zu der Befragung.
  • 08.06.17 16:38
    Gibt es Anlass anzunehmen, Teile der Administration hätten sich erpressbar gemacht?
    "Das gehört nicht hier."
  • 08.06.17 16:32
    Senator John McCain (D): Was ist der Unterschied zwischen den Clinton-Ermittlungen und den Trump-Ermittlungen?
    "Die eine ist abgeschlossen, die andere nicht, soweit ich weiß."
  • 08.06.17 16:30
    Der Präsident hat getwittert, Comey sollte beten, es gebe keine Tapes.
    "Wenn es Tapes geben sollte, stünde nicht mehr nur meine Aussage gegen ihn."

  • 08.06.17 16:27
    Und dann wurden Sie gefeuert – ohne Grund.
    "Oh doch, es gab eine Begründung, aber die glaube ich nicht."
  • 08.06.17 16:26
    Senator Jack Reed (D): Hätten die Ermittlungen auch den Präsidenten betreffen können?
    "Meiner Meinung nach war es fair, dem Präsidenten zu versichern, er sei nicht Gegenstand der Ermittlungen, aber nicht in der Öffentlichkeit, denn da bewegen wir uns auf dünnem Eis."
  • 08.06.17 16:19
    Senator John Cornyn (R): Wenn ein FBI-Mitarbeiter etwas Ungesetzliches vermutet, muss er darüber informieren?
    "Gute Frage, ob juristisch, weiß ich nicht, moralisch ja."

    Ist es in dem Kontext dann eine gute Idee, den FBI-Chef zu feuern, wenn er so etwas tut?
    "Ich nehme das nicht an. Aber ich bin in der Angelegenheit ja auch hoffnungslos parteiisch."
  • 08.06.17 16:11
    Wie sehen Sie Sessions Entbindung von den Russland-Ermittlungen? Hat das mit seinen Äußerungen zu tun?
    "Ja."
  • 08.06.17 16:10
    Senatorin Kamala Harris (D): Wenn ein Gangster sie bedroht und sagt, ich hoffe Sie geben mir Ihr Portemonnaie, ist hoffen wohl nicht das richtige Wort ...
  • 08.06.17 16:08
    Senator Tom Cotton (R): Haben Sie jemals das Gefühl gehabt, Mr. Flynn habe Ihnen oder anderen gegenüber Falschaussagen gemacht?
    "Das war Inhalt unserer Ermittlungen."
  • 08.06.17 16:00
    Haben Sie sich jemals gefragt, warum Justizminister Sessions nicht gebeten wurde, im Raum zu bleiben?
    "Allerdings."
  • 08.06.17 15:59
    Glauben Sie, Sie wären gefeuert worden, wäre Hillary Clinton Präsidentin gewesen?
    "Gute Frage, ich weiß es nicht."
  • 08.06.17 15:59
    Senator Joe Manchin (D): Könnten wir in dem Ausschuss etwas besser machen?
    Ich weiß nicht. Nein. Der Ausschuss ist ein gutes Beispiel dafür, wie unsere Demokratie funktioniert, ein Vorbild für unsere Kinder.
  • 08.06.17 15:48
    Senator James Lankford (R): Könnten Sie die New York Times bitten, uns Ihre schriftlichen Aufzeichnungen zugänglich zu machen?
    "Das könnte ich."
    Lassen Sie uns den Konjunktiv weglassen. Diese Aufzeichnungen sind ungeheuer wichtig für unseren Ausschuss.
  • 08.06.17 15:44
    Was wissen Sie über die russische Bank VEB?
    "Nichts, was ich öffentlich sagen könnte – es gibt diese Bank."
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Von RND/dk/aks

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