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Deutschland / Welt CDU und SPD verlieren deutlich, Grüne gewinnen drastisch hinzu
Nachrichten Politik Deutschland / Welt CDU und SPD verlieren deutlich, Grüne gewinnen drastisch hinzu
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16:06 23.10.2018
Wenige Tage vor der Landtagswahl in Hessen liegt die CDU in einer aktuellen Wahlumfrage weiter vorn. Quelle: Getty Images
Wiesbaden

Fünf Tage vor der Hessen-Wahl liegt die CDU in einer aktuellen Wahlumfrage weiter vorn, den zweiten Platz teilen sich SPD und Grüne. Dies geht aus dem Insa-Hessen-Trend im Auftrag der „Bild“ hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

Demnach kämen die Christdemokraten auf 26 Prozent, SPD und Grüne auf jeweils 21 Prozent. Viertstärkste Kraft würde laut Umfrage die AfD mit 13 Prozent, gefolgt von der Linken (8 Prozent) und der FDP (7 Prozent). Im Vergleich zur vorangegangenen Insa-Umfrage im September verlieren CDU und SPD jeweils vier Prozentpunkte, die Grünen legen um sieben Punkte zu.

Der Befragung zufolge könnte die schwarz-grüne Regierung in Hessen nicht in dieser Konstellation weitermachen. Mehrheiten gäbe es aber sowohl für ein Jamaika-Bündnis mit CDU, Grünen und FDP als auch für eine Deutschland-Koalition aus CDU, SPD und FDP. Für ein Bündnis von SPD, Grünen und Linken oder für eine Ampel aus SPD, Grünen und FDP könnte es unter Umständen ebenfalls reichen.

Kretschmann traut Al-Wazir Ministerpräsidentenposten zu

Baden-Württembergs grüner Regierungschef Winfried Kretschmann träumte unterdessen von einem grünen Ministerpräsidenten – auch in Hessen. Er sagte: „Wenn ich jetzt acht Jahre zurückdenke - wer hätte da geglaubt, dass ich Ministerpräsident werde?“ Dem grünen Spitzenkandidaten in Hessen, Tarek Al-Wazir, traue er viel zu. „Es ist klar, dass Tarek Al-Wazir ein kluger Kopf ist, mutig und besonnen zugleich.“ Bekanntlich entscheide der Wähler, aber bis zur Wahl werde um Stimmen gekämpft und daran wolle er sich bei Wahlkampfauftritten beteiligen.

Lesen Sie auch: Das Wichtigste zur Landtagswahl in Hessen 2018

Auf die Frage, ob ein Bündnis aus Grünen, SPD und Linken kommen könnte, sagte Kretschmann: „Was ein einzelner Landesverband nach der Wahl macht, entscheidet er selber.“ Man könne heute aber niemandem raten, etwas von vornherein auszuschließen - Ausnahme sei ein Bündnis mit der AfD, das nicht infrage komme.

Kretschmann war 2011 zum ersten grünen Ministerpräsidenten Deutschlands gewählt worden. Er regierte zunächst mit der SPD - heute führt er im Südwesten ein grün-schwarzes Bündnis an.

Von RND/dpa/ngo

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