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Deutschland / Welt Kramp-Karrenbauer warnt vor „ruinösem Wettbewerb“ um Parteivorsitz
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Kramp-Karrenbauer warnt vor „ruinösem Wettbewerb“ um Parteivorsitz
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08:13 07.11.2018
Annegret Kramp-Karrenbauer zu den Kandidaten für den Parteivorsitz: „Es ist ein guter Befund, dass wir jetzt nicht wochenlang auf die Suche gehen müssen.“ Quelle: ischer/dpa
Berlin

Der Wettkampf um die Nachfolge von Angela Merkel an der Spitze der CDU läuft auf Hochtouren: CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer mahnte einen fairen Wettbewerb der Kandidaten für den CDU-Vorsitz an. „Es darf kein ruinöser Wettbewerb sein, der am Ende eine Partei zurücklässt, die nicht mehr geschlossen ist“, sagte die Politikerin, die selbst für die Nachfolge von Angela Merkel kandidiert, am Dienstagabend bei einer Veranstaltung des Berliner CDU-Kreisverbandes Reinickendorf.

„Es ist ein guter Befund, dass wir jetzt nicht wochenlang auf die Suche gehen müssen“, sagte Kramp-Karrenbauer. Es gebe vielmehr gleich mehrere geeignete Kandidaten für den Parteivorsitz. „Das ist Ausdruck von Qualität dieser Partei.“ Allerdings dürfe sich die CDU nun nicht bis zum Parteitag im Dezember wochenlang mit sich selbst beschäftigen und nicht „um den eigenen Bauchladen kreisen“. Das würden die Menschen in Deutschland nicht verstehen.

Kramp-Karrenbauer gilt als aussichtsreiche Kandidatin für die Nachfolge von Parteichefin Merkel. Neben der Saarländerin werden Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn Chancen eingeräumt. Insgesamt haben bislang zwölf CDU-Mitglieder ihre Kandidatur für den Parteitag Anfang Dezember in Hamburg angemeldet.

„Wir wählen jetzt einen Parteivorsitzenden, keinen Kanzlerkandidaten“

Am Dienstag hatte Kramp-Karrenbauer via Twitter angekündigt, dass sie sich am Mittwoch erstmals öffentlich zu ihrer Kandidatur äußern wolle. Sie sei überzeugt, „dass ich das mitbringe, was man als Parteivorsitzende braucht, um eine Partei nach vorne zu bringen“, sagte sie bei der CDU-Veranstaltung dazu.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier sieht den Wettbewerb um den Parteivorsitz positiv. Die 12 Kandidaten seien „eindeutig eine Chance“, sagte er im Interview mit der „Bild“-Zeitung. „Die CDU ist eine offene, lebendige Partei; ich bin sicher, dass zu den Regionalkonferenzen viele zehntausend Mitglieder kommen werden.“

Zu der Frage, ob der Parteivorsitz an die Kanzlerschaft gekoppelt sei, antwortete der 60-Jährige: „Wir wählen jetzt einen Parteivorsitzenden, keinen Kanzlerkandidaten. Es gibt keinen Automatismus. Die Frage, wer auf Angela Merkel als Kanzler folgt, werden wir genau so demokratisch klären, wie jetzt den Parteivorsitz.“

Lesen Sie auch: Kramp-Karrenbauer lässt ihr Amt teilweise ruhen

Von RND/dpa/ngo

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