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Deutschland / Welt IS-Anführer Al-Bagdadi soll noch am Leben sein
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20:07 28.09.2017
Der Anführer der IS-Terrormiliz Abu Bakr al-Bagdadi soll angeblich noch am Leben sein. Quelle: dpa
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Kairo

In einer mutmaßlich von IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi stammenden Botschaft hat die Terrormiliz Islamischer Staat ihre Anhänger zum Weiterkämpfen aufgefordert. In der Tonaufnahme nimmt eine Person, bei der es sich um Al-Bagdadi handeln soll, auch Bezug auf den Verlust Mossuls im Juli, was Gerüchte über seinen Tod im Mai entkräften würde.

Die Stimme in der 46-minütigen Aufnahme, die am Donnerstag über das IS-Sprachrohr Al-Furkan verbreitet wurde, klingt tatsächlich wie jene Al-Bagdadis in früheren Audiobotschaften. Öffentlich aufgetreten ist der IS-Führer bisher nur einmal, als er 2014 in Mossul das IS-Kalifat in Syrien und im Irak ausrief. Die letzte Audiobotschaft hatte Al-Bagdadi im vergangenen November veröffentlicht.

„Diese Zwangslage ist ein großzügiges Geschenk Gottes“

Immer wieder hatte es Berichte über den Tod des zurückgezogen lebenden Al-Bagdadi gegeben. Russland hatte im Juni bekannt gegeben, Al-Bagdadi sei möglicherweise bei einem Luftangriff auf einen Außenbezirk von Al-Rakka in Syrien im Mai getötet worden. Doch das US-Militär erklärte später, er sei vermutlich noch am Leben.

Das würde sich bestätigen, sollte die Aufnahme tatsächlich echt sein. Der vermeintliche Al-Bagdadi spricht darin seinen Anhängern Trost zu, nachdem sie ihre einstige Hochburg Mossul und viele andere Gebiete ihres einstigen Kalifats verloren. „Diese Zwangslage ist ein großzügiges Geschenk Gottes“, sagt er seinen Anhängern. Wichtig für Muslime sei es, Allah zufriedenzustellen. Dafür müssten sie ihre und seine Feinde besiegen.

Ein Zeichen dafür, dass der IS immer noch effektiv sei, seien die Terroranschläge in Europa, den USA und anderswo, sagt die Stimme weiter. IS-Anhänger sollten ihren bewaffneten Kampf fortsetzen und sunnitische Muslime in Syrien niemals die Herrschaft der Alawiten von Präsident Baschar al-Assad akzeptieren. Dessen Truppen und auch die der Rebellen würden keine Stunde standhalten, hätten sie nicht die Luftunterstützung Russlands und der USA, sagt der mutmaßliche IS-Führer.

Von ap/RND

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