Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt „Heute Show“ entschuldigt sich nach Beitrag über AfD-Politiker
Nachrichten Politik Deutschland / Welt „Heute Show“ entschuldigt sich nach Beitrag über AfD-Politiker
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:50 05.02.2018
„Heute Show“-Moderator Oliver Welke Quelle: imago/Lumma Foto
Mainz

Am Montagabend reagierten die Macher der Show auf die Kritik der AfD. Die Partei hatte dem Format vorgeworfen, sich über den stotternden AfD-Abgeordneten Dieter Amann lustig gemacht zu haben. Für die „Heute Show“ war die Sprachbehinderung von Dieter Amann nicht erkennbar - es war nicht unsere Absicht, uns über diese Behinderung lustig zu machen“, twitterte die „Heute Show“ am Montagabend unter der Überschrift „Hätte nicht passieren dürfen.“

Am Abend stellte Oliver Welke klar: „Hätte irgendjemand aus unserer Runde gewusst, dass Herr Amann unter einer Sprachstörung leidet, wäre dieser Clip niemals in der „Heute Show“ gelaufen.“ Sollte Amann sich durch den gezeigten Ausschnitt und die Moderation verletzt fühlen, so Welke, „tut mir persönlich das sehr leid“.

Ausschnitt vom „Mittagsmagazin“ übernommen

Zuvor hatte die Alternative für Deutschland das ZDF wegen der Sendung am Freitagabend scharf kritisiert und eine klare Distanzierung des Senders gefordert. Amann leide seit frühester Kindheit unter einer sprachlichen Behinderung, betonte die Partei. Zu Beginn der Anhörung zum Familiennachzug für nachrangig Schutzberechtigte im Hauptausschuss des Bundestages habe der Sachverständige „sogar noch ausdrücklich darauf hingewiesen“.

Die AfD warf Moderator Oliver Welke vor, sich „in menschenverachtender Weise“ über Amann „ausgelassen“ zu haben. Welke betonte, seine Redaktion habe den Ausschnitt vom ARD-„Mittagsmagazin“ übernommen. Die einleitenden Worte von Amann hätten der „Heute Show“ nicht vorgelegen.

Von dpa/RND

Die Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD gehen nach Informationen aus Teilnehmerkreisen in die zweite Verlängerung. Am Dienstag soll weiter verhandelt werden.

05.02.2018

Weitgehend unkontrolliert dürfen deutsche Rüstungsfirmen im Ausland ihr Wissen zum Waffenbau weitergeben. Eine Regelungslücke, sagen Kritiker wie die Linken-Abgeordnete Sevim Dagdelen.

05.02.2018

Noch laufen die Verhandlungen, noch haben sich Union und SPD nicht auf einen Regierungsvertrag verständigt. In vielen Punkten aber sind sich die Unterhändler einig. Sollte es zur GroKo kommen, hätten Wölfe eher nichts zu lachen. Ein Überblick über die Gewinner und Verlierer des geplanten Bündnisses.

05.02.2018