Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt Unfaire Berichterstattung über den Osten
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Unfaire Berichterstattung über den Osten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:54 03.10.2018
Reiner Haseloff (CDU), Regierungschef in Magdeburg. Quelle: Jens Schlueter/epd
Magdeburg

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) beklagt beim Thema Rechtsextremismus eine zu einseitig negative Berichterstattung in den Medien zu Lasten des Ostens. „Wir hatten zum Beispiel auch Kandel, das in Rheinland-Pfalz liegt oder Dortmund, wo sich die Nazis ohne bürgerliche Gegenreaktion frei in den Straßen bewegt haben. Darüber redet nur niemand mehr“, sagte Haseloff dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Gerichtsentscheidungen dauern

„Ich möchte keinen einzigen Vorfall in Deutschland bagatellisieren, egal ob er sich in Dortmund, Kandel, Chemnitz oder Köthen ereignet hat. Aber: Im Westen gibt es ein größeres Vertrauen gegenüber dem Rechtsstaat. Bürger haben über Jahrzehnte gelernt, dass auch dem abgelehnten Asylbewerber alle Rechtsmittel zur Verfügung stehen – und dass entsprechende Entscheidungen vor unabhängigen Gerichten dauern“, so Haseloff im RND-Interview.

Realität und Anspruch

„In Ostdeutschland ist man kritischer, der Politik gegenüber wie auch dem Rechtsstaat, denn man hat hier bis 1989 einen Staat erlebt, bei dem Realität und Anspruch weit auseinander klafften“, so Haseloff. „Vor diesem Hintergrund fragen viele Ostdeutsche, wenn jemand einen Menschen erstechen kann, obwohl schon länger klar ist, dass er Deutschland verlassen muss, ist das nicht auch ein Staatsversagen?“ Hier klafften Anspruch und Realität auseinander, so der CDU-Politiker. „Diesem Vertrauensverlust müssen wir begegnen. Aber das wird uns nicht gelingen, wenn wir alle, die solche Fragen stellen, zu Rechtsextremisten erklären.“

Von Thoralf Cleven / RND

Eine nächtliche Koalitionsrunde sollte das Dieseltheater beenden. Doch herausgekommen ist ein Wunschzettel ohne Wert. Verschlafene Jahre kann man nicht in einer Nacht aufholen, meint Stefan Winter.

02.10.2018

Damit sie ihre Geschichte nicht veröffentlicht, soll US-Präsident Donald Trump eine einstweilige Verfügung gegen die Pornodarstellerin Stormy Daniels in die Wege geleitet haben. Trumps Anwälte haben sich bisher nicht zu den neuen Vorwürfen geäußert.

02.10.2018

In der Poststelle des US-Verteidigungsministeriums sind mehrere Briefe mit verdächtigem Inhalt entdeckt worden. Dabei soll es sich um das hochgiftige Rizin handeln.

02.10.2018