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Guterres verurteilt Angriffe auf Krankenhäuser

Syrien-Krieg Guterres verurteilt Angriffe auf Krankenhäuser

Angesichts der eskalierenden Gewalt im syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta hat sich UN-Generalsekretär António Guterres „zutiefst beunruhigt“ gezeigt. Besonders die Folgen für die Zivilbevölkerung machen ihm Sorgen.

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Die Lage für die Zivilisten in der Region sei verheerend, erklärte Guterres in einer UN-Erklärung.

Quelle: imago/Europa Newswire

New York, Genf. UN-Generalsekretär António Guterres ist höchst alarmiert über die eskalierenden Angriffe auf das syrische Rebellengebiet Ost-Ghuta. Die Lage für die Zivilisten in der Region sei verheerend, erklärte Guterres laut einer am Mittwochmorgen in New York verbreiteten UN-Erklärung. Rund 400.000 Menschen harrten in dem von Assad-Einheiten belagerten und beschossenen Gebiet östlich von Damaskus aus.

Im Zentrum Syriens gelegen erlebte Ost-Ghuta eine der blutigsten Angriffswellen seit Beginn des Konflikts mit mehr als 230 Toten innerhalb von 48 Stunden, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete. Mehr als 1200 Menschen seien verletzt worden, viele davon schwer. Allein am Dienstag seien 106 Zivilisten getötet worden..

Guterres verurteilte ferner die Angriffe auf fünf Krankenhäuser. Mehr als 700 kranke und verletzte Menschen müssten dringend evakuiert werden. Laut UN-Mitarbeitern ist neben den Assad-Streitkräften auch die Luftwaffe des verbündeten Russlands für die Attacken auf Ost-Ghuta verantwortlich.

Der UN-Generalsekretär verwies auch auf Beschuss aus dem Rebellengebiet auf Damaskus. Alle Kriegsparteien müssten die Grundsätze des humanitären Völkerrechts achten und Zivilisten schonen, verlangte Guterres. Er wiederholte seine Forderung nach einer Feuerpause, um den Menschen in dem abgeriegelten Gebiet humanitäre Güter zu liefern.

In Syrien kämpfen das Regime des Machthabers Baschar al-Assad, Rebellen und Terrormilizen um die Macht. Neben Russland stehen iranische und andere Milizen auf der Seite Assads. Ferner geht die Türkei gegen kurdische Verbände vor. Seit 2011 wurden Hunderttausende Menschen getötet, Millionen sind auf der Flucht.

Von epd/dpa//RND

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