Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt Grüne kritisieren Spahns Pläne für die Pflege
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Grüne kritisieren Spahns Pläne für die Pflege
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:49 01.08.2018
„Spahn macht um das Hauptproblem einen weiten Bogen“: Grünen-Fraktionschefin Katrin Goering-Eckardt. Quelle: Ute Grabowsky / photothek.net
Berlin

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat den Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Schaffung von 13.000 zusätzlichen Pflegestellen als unzureichend kritisiert.

„Gesundheitsminister Spahn macht um das Hauptproblem - den leergefegten Pflegemarkt mit 50.000 fehlenden Fachkräften - einen weiten Bogen“, sagte Göring-Eckardt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Donnerstag). „Mehr Stellen und Personaluntergrenzen sind zwar richtige Schritte. Aber der Schlüssel zur Lösung der Pflegekrise liegt darin, diesen immer wichtiger werdenden Beruf endlich attraktiver zu machen“, betonte die Grünen-Politikerin.

Kreative Lösungen sind gefragt

Göring-Eckardt rief Spahn dazu auf, sich für „mehr Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen und familienfreundlichere Arbeitszeiten“ in der Pflege einzusetzen. Zudem seien kreative Lösungen gefragt: „Mit Wiedereinstiegsprogrammen für Pflegefachkräfte, die inzwischen den Beruf gewechselt haben, und mit einer schnellen Weiterbildungsoffensive, die geeignete Hilfskräfte zu Fachkräften qualifiziert, könnte der Notstand auf dem Pflegekräftemarkt gelindert werden“, sagte Göring-Eckardt. „Solange Gesundheitsminister Spahn das nicht tut, wird die Pflegekrise weitergehen und der Personalmangel nur verwaltet“, beklagte die Chefin der Grünen im Bundestag.

Von Marina Kormbaki / RND

Über Digitalisierung wird viel geredet, aber gerade in deutschen Verwaltungen wird stoisch mit Briefen und Faxen kommuniziert. Steinzeitlich, findet Bitkom-Chef Achim Berg. Der Branchenverband hat festgestellt: Für ihren letzten Behördentermin benötigten die Deutschen 114 Minuten.

01.08.2018

19,3 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund – so viele wie nie zuvor. Grund für den Zuwachs ist vor allem ein Anstieg derjenigen, die keinen deutschen Pass besitzen.

01.08.2018

19,3 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund – so viel wie nie zuvor. Grund für den Zuwachs ist vor allem ein Anstieg derjenigen, die keinen deutschen Pass besitzen.

01.08.2018