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Deutschland / Welt GroKo-Parteien treffen sich im Schloss Bellevue
Nachrichten Politik Deutschland / Welt GroKo-Parteien treffen sich im Schloss Bellevue
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12:23 24.11.2017
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Parteichef Martin Schulz. Quelle: imago stock&people
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Berlin

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will kommenden Woche mit Kanzlerin Angela Merkel, CSU-Chef Seehofer und SPD-Chef Martin Schulz zu einem gemeinsamen Gespräch treffen. Ort der Zusammenkunft wird das Schloss Bellevue. Dabei soll es um die Lage nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche von CDU, CSU, FDP und Grünen gehen, teilte die Sprecherin des Bundespräsidenten am Freitag mit. Nach einem Termin werde noch gesucht, hieß es. Laut der „Bild“ soll das Treffen am Montag oder Dienstag stattfinden.

Nach dem Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition hatte Steinmeier die Initiative übernommen und die Chefs von CDU und CSU, SPD, FDP und Grünen getroffen, um sich über die Gründe für den Abbruch der Verhandlungen zu informieren und das weitere Vorgehen zu besprechen. In der kommenden Woche will er auch die Fraktionschefs aller im Bundestag vertretenen Parteien sprechen.

Am Montagmittag trifft das Staatsoberhaupt die Grünen-Fraktionschefs Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter, danach den Unions- Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder sowie am frühen Abend die Linken-Fraktionsspitzen Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch. Am Dienstagmorgen empfängt Steinmeier die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles. Danach reist er zu einem Kurzbesuch nach London.

Die AfD-Fraktionsspitzen Alexander Gauland und Alice Weidel trifft der Bundespräsident am Donnerstagabend. FDP-Fraktionschef Christian Lindner hatte er bereits am Dienstag in dessen Funktion als Parteichef gesprochen.

Von RND

Grünen-Chef Cem Özdemir will sich nicht auf einen Zeitpunkt für seinen Rückzug von der Parteispitze festlegen. „Ich habe immer gesagt, dass ich nach der Bundestagswahl als Bundesvorsitzender gerne die Verantwortung für die Partei in andere Hände legen würde“, sagte Özdemir laut Medienberichten.

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