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Deutschland / Welt China droht mit Konsequenzen im Handelskonflikt
Nachrichten Politik Deutschland / Welt China droht mit Konsequenzen im Handelskonflikt
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09:35 04.03.2018
Der chinesische Präsident Xi Jinping spricht auf der Jahrestagung des chinesischen Volkskongresses. Quelle: AP Photo/Ng Han Guan
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Peking

Wenn die USA chinesischen Interessen schadeten, „werden wir nicht tatenlos zusehen, sondern notwendige Maßnahmen ergreifen“, sagte der Sprecher der Jahrestagung des chinesischen Volkskongresses, Vizeaußenminister Zhang Yesui, am Sonntag vor der Presse in Peking. Er versicherte aber, China wolle „keinen Handelskrieg“ zwischen den beiden größten Volkswirtschaften.

Er reagierte auf die Ankündigung von Strafzöllen, die US-Präsident Donald Trump auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängen will. Trump hatte am Donnerstag mitgeteilt, die heimische Stahlindustrie durch Strafzölle auf alle Stahlimporte in Höhe von 25 Prozent abschirmen zu wollen. Auf Aluminium soll zehn Prozent erhoben werden.

„Märkte weiter öffnen“

China ist offiziell für rund zwei Prozent der Stahlimporte in die USA verantwortlich, doch findet chinesischer Stahl auch auf Umwegen seinen Weg in die USA, wie Experten schilderten. „In einer so großen Beziehung ist es nur natürlich, dass es Spannungen gibt“, sagte Zhang Yesui. Die Lösung sei aber, die Märkte zu öffnen und „den Kuchen der Kooperation größer zu machen“.

Seine Äußerungen erfolgten einen Tag vor Beginn der gut zweiwöchigen Plenarsitzung des nicht frei gewählten chinesischen Parlaments. Ministerpräsident Li Keqiang wird die Tagung der knapp 3000 Delegierten in der Großen Halle des Volkes am Montag mit seinem Rechenschaftsbericht eröffnen. Der Premier wird das Wachstumsziel und den wirtschaftspolitischen Kurs Chinas für dieses Jahr vorlegen.

Im vergangenen Jahr war Chinas Wirtschaft mit 6,9 Prozent schneller als erwartet gewachsen.

Von RND/dpa

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