Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt Britischer Verteidigungsminister gibt Amt auf
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Britischer Verteidigungsminister gibt Amt auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:45 01.11.2017
Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon. Quelle: AP
Anzeige
London

Zuvor hatte es Berichte gegeben, Fallon habe sich unangemessenen gegenüber der Journalistin Julia Hartley-Brewer benommen. Fallon räumte ein, der Journalistin vor 15 Jahren mehrfach die Hand aufs Knie gelegt zu haben, wie die Zeitung „The Guardian“ berichtete. Daraufhin habe sie ihm eine Ohrfeige angedroht, woraufhin Fallon die Hand weggenommen habe, schrieb das Blatt. Hartely-Brewer erklärte, sie fühle sich in dieser Sache nicht als Opfer sexueller Belästigung.

Viele der veröffentlichten Vorwürfe seien falsch, beharrte der Minister. Gleichwohl sei er „in der Vergangenheit hinter den hohen Standards zurückgeblieben, die wir an die Streitkräfte stellen“, begründete Fallon seinen Rückzug aus dem Kabinett in einem Schreiben an Premierministerin Theresa May. Seinen Parlamentssitz wolle er aber behalten.

May lobte ihren bisherigen Verteidigungsminister am Abend in einem Antwortschreiben: In seiner Amtszeit seit 2014 habe er dazu beigetragen, dass die britischen Streitkräfte im Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) erfolgreich waren und mehr als drei Millionen Menschen aus den Fängen der islamistischen Fundamentalisten befreit werden konnten, hieß es in dem Brief der Regierungschefin an Fallon, den mehrere Medien am Abend veröffentlichten.

Von dpa/RND

Die USA haben gegen eine Resolution der UN-Vollversammlung gestimmt, die das Embargo gegen Kuba verurteilt. In der längst zum Ritual gewordenen Abstimmung forderten sämtliche Mitgliedstaaten eine Aufhebung des Embargos – mit Ausnahme der USA und Israel.

01.11.2017

Der abgesetzte katalanische Regionalchef Carles Puigdemont sendet seine Botschaften mittlerweile aus dem Herzen Europas: Brüssel. Doch in Madrid will ihn dringend die Justiz sehen. Dass er dort erscheint, ist unwahrscheinlich. Das könnte ihn ins Gefängnis bringen.

01.11.2017

Nach der Aufgabe des bewaffneten Kampfes will der bisherige Anführer der Farc-Guerilla, Rodrigo Londoño, im kommenden Jahr für das Amt des kolumbianischen Präsidenten kandidieren. Dessen Partei bezeichnet sich als „revolutionäre Alternative des Gemeinwohls“.

01.11.2017
Anzeige