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Deutschland / Welt Senator greift Trump an: „Sollte Presse nicht als Feind des Volkes bezeichnen“
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Senator greift Trump an: „Sollte Presse nicht als Feind des Volkes bezeichnen“
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22:40 24.10.2018
In New York sind die gefährdeten Blocks abgesperrt. Polizisten stehen vor den Gebäuden. Quelle: AP
New York

Terroralarm in den USA. Das Weiße Haus hat den Versand mehrerer potenzieller Sprengsätze scharf verurteilt und als „terrorisierenden“ Akt bezeichnet. „Diese terrorisierenden Handlungen sind verachtenswert und jeder, der dafür verantwortlich ist, wird mit allen Möglichkeiten des Gesetzes zur Verantwortung gezogen“, erklärte die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Sarah Sanders, am Mittwoch in Washington.

Eine Serie von explosiven Briefen hält die USA in Atem. In New York und Washington ermittelt die Polizei, das CNN-Büro im Time Warner Center wurde evakuiert.

Der US-Secret Service hatte zwei verdächtige Pakete mit möglichen Sprengsätzen an den früheren US-Präsidenten Barack Obama und die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton abgefangen, wie die Behörde am Mittwoch bestätigte. Danach tauchten Berichte über weitere verdächtige Pakete auf.

Laut dem Nachrichtensender CNN musste deswegen unter anderem das Time Warner Center in New York geräumt werden, aus dem auch CNN viele seiner Sendungen überträgt. Für Medienberichte, wonach auch ein verdächtiges Paket an das Weiße Haus ging, gab es zunächst keine Bestätigung.

Alle Entwicklungen gibt es hier im Liveblog.

+++ 22.30 Uhr +++ Mitt Romney: „Hass-Aktionen folgen auf Hassreden“

Der ehemalige Massachusetts-Gouverneur Mitt Romney (Republikaner) reagierte auf die Ereignisse vom Mittwoch und bezeichnete sie als „widerliche“ und „abscheuliche Drohungen“.

„Ekelhafte, abscheuliche Drohungen und Aktionen gegen amerikanische Mitbürger und unsere Institutionen sind leider nicht überraschend: Hass-Aktionen folgen auf Hassreden“, twitterte er.

+++ 22.01 Uhr +++ CNN-Präsident wendet sich in Erklärung an Trump, republikanischer Senator von Arizona stimmt mit ein

CNN-Präsident Jeff Zucker veröffentlichte eine Erklärung. In ihr appelliert er an Präsident Donald Trump und seine Pressesprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders: „Im Weißen Haus herrscht völliges Unverständnis über die Ernsthaftigkeit ihrer Angriffe auf die Medien. Der Präsident und besonders die Pressesprecherin des Weißen Hauses sollten verstehe, was ihre Worte Gewicht haben.“

Der republikanische Senator von Arizona, Jeff Flake, sagt gegenüber CNN, das wenn Präsident Donald Trump „einen zivilen Ton annimmt, würde das einen Unterschied machen.“ Er fügt er hinzu, dass er „hofft, dass er es tut. Der Präsident sollte die Presse nicht als ’Feind des Volkes’ bezeichnen“, sagte Flake.

+++ 21.35 Uhr +++ Time Warner Center in New York wieder freigegeben

Das Time Warner Center in New York City, das zuvor evakuiert worden war, wurde wieder freigegeben. Alle Personen werden wieder in das Gebäude gelassen – auch die Räume von CNN können wieder betreten werden. Das Gebäude sei wieder sicher, schrieb CNN-Präsident Jeff Zucker in einer unternehmensweiten E-Mail.

+++ 21.02 Uhr +++ Weiteres präpariertes Paket gefunden

Auch die Kongressabgeordnete Maxine Waters hat eine Briefbombe zugesandt bekommen. Das Paket ähnelte der Briefbombe, die am Montag im Zuhause des Milliardärs und Philantropen George Soros und am Mittwoch auf dem Weg zu den Clintons und Obamas gefunden wurde, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf die Polizei. Soros und und die fünf (ehemaligen) Politiker haben Trump für dessen Politik offen und teilweise heftig angegriffen.

+++ 20.32 Uhr +++ Trump: „Wir müssen zusammenrücken“

US-Präsident Donald Trump zu den vereitelten Anschlägen: „Ich möchte Ihnen nur sagen, dass wir in diesen Zeiten zusammenrücken müssen, wir müssen zusammenrücken und eine sehr klare, starke, unmissverständliche Botschaft senden, die Handlungen oder Drohungen politischer Gewalt jeglicher Art in den Vereinigten Staaten von Amerika ausschließt.“

Auch Melania Trump äußert sich bei einem offiziellen Pressetermin im Weißen Haus: „Wir können diese feigen Angriffe nicht tolerieren und ich verurteile alle, die sich für Gewalt entschieden haben, aufs Schärfste.“

+++ 20.17 Uhr +++ Rohrbomben haben alle ähnliche Bauweise

Die Serie vereitelter Bombenanschläge in den USA geht nach Einschätzung der New Yorker Polizei auf das Konto ein und desselben Täters. Sowohl bei den Sprengsätzen, die an Ex-Präsident Barack Obama, die frühere Außenministerin und demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton sowie das New Yorker Büro von CNN als auch an den Milliardär George Soros geschickt wurden, handle es sich um ähnlich gebaute, einfache Rohrbomben, sagte der Leiter der Antiterroreinheit von New York, John Miller, am Mittwoch. Das bei CNN gefundene Päckchen enthielt demnach neben einem schwarzen Sprengsatz mit Drähten auch einen Umschlag mit weißem Pulver. Man gehe davon aus, dass dieselbe Person alle Päckchen abgeschickt habe, es sei aber noch niemand festgenommen worden. Verletzt wurde durch die Sprengsätze niemand. Sie wurden alle abgefangen, bevor sie zu den Empfängern gelangen konnten.

+++ 20.04 Uhr +++ Pakete an Obama, Clinton und Wasserman Schultz mit dem selben Absender

Laut dem selbst betroffenen US-Nachrichtensender CNN sollen die Pakete an die Spitzenpolitiker alle mit der selben Adresse versehen gewesen sein. Alle hatten den Absender von der US-Demokratin Debbie Wasserman Schultz in Florida. Das verdächtige Paket, dass Wassermann Schultz heute zugestellt bekam, war wohl nur Retour. Es sollte eigentlich an den ehemaligen US-Justizminister Eric Holder gesandt werden. CNN beruft sich in seinem Bericht auf zwei US-Strafverfolgungsbehörden.

+++ 19.37 Uhr +++ BKA gibt vorerst Entwarnung für Deutschland

Das Bundeskriminalamt (BKA) sieht in dem Versand von Paketen mit möglichen Sprengsätzen an ehemalige Politiker und Medien in den USA zunächst keine Auswirkungen auf die Bundesrepublik. „Zur Stunde hat sich für deutsche Politiker nichts geändert“, sagte eine Sprecherin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Sie fügte aber hinzu: „Wir leben zwar in einem sicheren Land. Trotzdem kann man auch bei uns einen Anschlag zu keiner Zeit ausschließen.“ Das Bundesinnenministerium äußerte sich zunächst nicht.

+++ 19.10 Uhr +++ New Yorker Governeur erhält verdächtiges Paket

Und der nächste gefährliche Gegenstand. Auch der New Yorker Governeur Andrew Cuomo soll verdächtige Post bekommen haben.

+++ 19.02 Uhr +++ Nicht die ersten Paketbomben in diesem Jahr

Besteht ein Zusamenhang? Anfang des Jahres waren mehrere Paketbomben entdeckt worden, die an Trumps Söhne Donald Junior und Eric adressiert waren. Trumps Ehefrau Melania wurde ärztlich untersucht, da sie damals mit einem als verdächtig eingestuften weißen Pulver in Kontakt geraten war.

+++ 18.57 +++ Hillary Clinton dankt Secret Service

Nach dem Fund eines verdächtigen Pakets mit einem potenziellen Sprengsatz hat die frühere Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton die Arbeit der Sicherheitsbehörden gewürdigt. Es gehe ihrer Familie und ihr dank der Männer und Frauen des Secret Service gut, die das Paket abgefangen hätten, sagte Clinton am Mittwoch bei einem Auftritt in Miami. Sie sei der Behörde jeden Tag für ihre Arbeit dankbar. Es sei eine „beunruhigende Zeit“, fügte sie hinzu. „Es ist eine Zeit tiefer Spaltung, und wir müssen alles in unser Macht stehende tun, um unser Land zusammenzubringen.“

+++ 18.53 Uhr +++ Weißes Pulver an CNN verschickt

Bei einer Pressekonferenz in New York am Mittwoch bestätigte die Polizei, dass außer der Rohrbombe auch weißes Pulver an CNN verschickt worden sei.

+++ 18.40 Uhr +++ Weiteres Paket gefunden

Die Meldungen von verdächtigen Paketen reißen nicht ab. Nun soll auch der Demokrat und Jurist Eric Holder Post bekommen haben, die genauer untersucht werden muss.

+++ 18.12 Uhr +++ Donald Trump mit erster Äußerung

US-Präsident Donald Trump hat sich bei Twitter zu den Vorkommnissen geäußert, zitiert dabei einen Tweet von Vizepräsident Mike Pence, der die Vorfälle ebenfalls verurteilte. Trump selbst schrieb lediglich: „Ich stimme damit von ganzem Herzen überein.“

+++ 18.09 +++ Verdächtiges Paket in San Diego gefunden

Nun wurde das nächste verdächtige Paket gefunden. Dieses Mal in Kalifornien bei der San Diego Union-Tribune. Allerdings ist derzeit mehr als unklar, ob es einen direkten Zusammenhang gibt – oder es sich nur um eine Art Trittbrettfahrer handelt.

+++ 18.01 Uhr +++ Ivanka Trump äußert sich

Auch Ivanka Trump, die Tochter von Präsident Donald Trump, hat sich nun bei Twitter zu den Vorfällen geäußert, die Vorkommnisse aufs Schärfste verurteilt und geschrieben: „Dafür gibt es keine Entschuldigung.“

+++ 17.54 Uhr +++ Video zeigt Abtransport von Bombe

Dieses Video zeigt, wie die Rohrbombe, die zuvor im CNN-Gebäude gefunden worden war, an einen anderen Ort gefahren wird.

+++ 17.49 Uhr +++ NYPD umstellt Nachrichtengebäude

Aufgrund der Vorfälle in den USA werden nun an alle Gebäuden, in denen Medien untergebracht sind, von Polizisten des NYPD bewacht und beschützt.

+++ 17.45 Uhr +++ Verdächtiges Paket soll gesprengt werden

Das verdächtige Paket wurde in der Zwischenzeit aus dem CNN-Gebäude in New York entfernt und soll an einem anderen Ort gesprengt werden.

+++ 17.33 Uhr +++ Rohrbombe bei CNN gefunden

Nun scheint klar, um was es sich bei dem verdächtigen Paket bei CNN handelte. Wie die Nachrichtenagentur AP meldet, soll es sich dabei um eine Rohrbombe handeln. Adressiert an den früheren CIA-Direktor John Brennan.

+++ 17.27 +++ Auch in Florida wurde ein verdächtiges Paket gefunden

Aus den USA gibt es erste Berichte, dass auch in Florida ein verdächtiges Paket gefunden wurde und ein Büro evakuiert werden musste. Dabei handelt es sich um das Gebäude, in dem auch die US-Demokratin Debbie Wasserman Schultz sitzt.

+++ 17.16 Uhr +++ New Yorker sollen sich in Sicherheit bringen

In diesen Minuten geht eine Warnung an alle Menschen in New York raus, sich nicht in der Gegend zwischen der 58th Street, der Columbus und der Eighth Avenue aufzuhalten und sich in Sicherheit zu bringen. Die Lage bleibt nach wie vor unklar.

+++ 17.11 +++ Donald Trump Jr. äußert sich bei Twitter

Zu Worten meldete sich am Mittwoch auch Trumps gleichnamiger Sohn Donald Junior: „Als Mitglied einer Familie, die selbst unter ähnlichen Angriffen gelitten hat, verurteile ich diese Aktionen auf das Schärfste. Hoffentlich sitzen die Täter bald im Gefängnis. Hoffentlich für eine lange Zeit.“

Tatsächlich wurden Anfang des Jahres mehrere Paketbomben entdeckt, die an Trumps Söhne Donald Junior und Eric adressiert waren. Trumps Ehefrau Melania wurde ärztlich untersucht, da sie damals mit einem als verdächtig eingestuften weißen Pulver in Kontakt geraten war.

+++ 17.07 Uhr +++ Video zeigt Evakuierung bei CNN

In diesem Video ist zu sehen, wie die CNN-Büros während einer Live-Schalte evakuiert werden.

+++ 16.57 Uhr +++ CNN überprüft alle Büros weltweit

CNN ist alarmiert. Und überprüft weltweit alle Büros nach weiteren gefährlichen Paketen, wie ein Sprecher bestätigte.

+++ 16.54 Uhr +++ Kein verdächtiges Paket im Weißen Haus

Die ersten Meldungen, auch das Weiße Haus habe ein gefährliches Paket erhalten, stimmen neuesten Berichte zufolge nicht.

+++ 16.51 Uhr +++ Weißes Haus meldet sich zu Wort

Das Weiße Haus hat sich mit einem ersten Statement zu Wort gemeldet und die Vorgänge in den USA aufs Schärfste verurteilt.

+++ 16.42 Uhr +++ Zahlreiche Briefbomben in den USA

Bei Hillary Clinton und auch bei Barack Obama wurden laut Secret Service Briefbomben gefunden. Im Time-Warner-Gebäude, in dem auch der Fernsehsender CNN sitzt, wurde ebenfalls ein verdächtiges Paket gefunden. Die Büros wurden evakuiert.

Von RND/mrz/fw

Eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes sagt: „Wir leben zwar in einem sicheren Land. Trotzdem kann man auch bei uns einen Anschlag zu keiner Zeit ausschließen.“

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