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Deutschland / Welt Bestimmung des Aussehens mit DNA umstritten
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Bestimmung des Aussehens mit DNA umstritten
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17:05 03.06.2018
Labormitarbeiterin im DNA-Labor des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) Quelle: dpa
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Erfurt

Der Chef der Justizministerkonferenz der Länder, Thüringens Ressortchef Dieter Lauinger (Grüne) hält die Bestimmung äußerer Merkmale möglicher Verbrecher aus DNA-Spuren am Tatort noch für zu unsicher. „Die DNA ist inzwischen zu einem entscheidenden Baustein in Ermittlungen geworden, sogar in alten Fällen. Mit dem DNA-Vergleich sind schon viele Täter, auch in schon ad acta gelegten Fällen, ermittelt worden. Das ist gut so“, sagte Lauinger dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Die Aussagen zum möglichen Aussehen eines Täters, also welche Haarfarbe, welche Augenfarbe er hat, sind jedoch nicht so sicher wie der Vergleich einer am Tatort gefundenen DNA mit der eines Verdächtigen“, so der Grünen-Politiker vor der Mittwoch in Eisenach beginnenden Justizministerkonferenz, auf der das Thema diskutiert wird. „Wenn sich bei der Prognose jemand irrt, könnten die Ermittlungen in die falsche Richtung laufen. Ich könnte dem gegebenenfalls dann zustimmen, wenn die Wahrscheinlichkeit der Aussage nahezu 100prozentig ist.“ Im Koalitionsvertrag von SPD und CDU/CSU haben die Berliner Regierungsparteien vereinbart, die sogenannte Phänotypisierung in Ermittlungen möglich zu machen.

Von Thoralf Cleven/RND

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