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Deutschland / Welt Amthor rechnet mit Rückkehr von AfD-Wählern zur Union
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Amthor rechnet mit Rückkehr von AfD-Wählern zur Union
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15:06 30.10.2018
CDU-Politiker Philipp Amthor hält den Rückzug von Angela Merkel für eine Chance, verlorenes Vertrauen bei Wählern zurückzugewinnen, die zuletzt für die AfD gestimmt haben. Quelle: action press
Berlin

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor geht davon aus, dass der Rückzug Angela Merkels vom Posten der Parteichefin Wähler von der AfD zur Union zurückbringen wird. „Mit der respektablen Rückzugsentscheidung Merkels verbinde ich die Erwartung, dass AfD-Wähler zur Union zurückkommen werden“, sagte Amthor dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Der Unions-Innenexperte erklärte, es sei ihm seit Beginn dieser Legislatur ein Herzensanliegen, verloren gegangene Wähler von der AfD zur CDU zurückzuholen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass der Wechsel an der Parteispitze dabei helfen kann. Der neue CDU-Bundesvorsitzende muss ein klares Profil und Haltung zeigen und die Fähigkeit besitzen, enttäuschte Wähler zurückzugewinnen“, sagte Amthor, der auch Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Union ist.

Weidel sieht angekündigten Rückzug als Erfolg

Die AfD schreibt sich den angekündigten Rückzug Angela Merkels vom CDU-Parteivorsitz auch als ihren Erfolg auf die Fahnen. „Durch unseren Eintritt in den Bundestag und jetzt natürlich auch durch die Besetzung des letzten Landtags in der Bundesrepublik haben wir schon insgesamt die Parteien-Tektonik durcheinander gewirbelt“, sagte die AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alice Weidel , im ARD-„Morgenmagazin“.

Die CDU sei durch die Verschiebung ihrer Programmatik unter Druck geraten. „Wir müssen festhalten, dass sich die CDU in den letzten Jahren komplett sozialdemokratisiert hat und von ihrer Programmatik nach links gerückt ist.“ Weidel wollte sich nicht festlegen, welchen der bislang bekannten Interessenten für die Merkel-Nachfolge - Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz - ihre Partei bevorzugen würde.

Lesen Sie auch: Diese Kandidaten könnten Merkels Nachfolge antreten

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Montag in Berlin nach Sitzungen der Parteigremien gesagt, sie wolle zwar auf den CDU-Vorsitz verzichten, aber Kanzlerin bleiben. Bei der nächsten Wahl wolle sie aber nicht wieder als Kanzlerin und auch nicht wieder für den Bundestag kandidieren, sagte Merkel.

Im Dezember 2018 gibt Angela Merkel den CDU-Parteivorsitz ab. Ihre Nachfolger haben sich bereits positioniert – so wie sie damals im Jahr 2000 als sie an die Spitze der Christdemokraten trat. 18 Jahre Merkel-Vorsitz in Bildern.

Von Jörg Köpke/RND/dpa

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