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Ahmadinedschad darf nicht zur Wahl antreten

Präsidentenamt im Iran Ahmadinedschad darf nicht zur Wahl antreten

Der frühere iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad darf bei der Wahl im Mai nicht wieder für das Amt des Staatschefs kandidieren. Das entschied der Wächterrat. Der fundamental-islamische Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 bereits iranischer Präsident.

Der ehemalige iranische Staatschef: Mahmud Ahmadinedschad

Quelle: AP

Teheran. Der sogenannte Wächterrat, der alle Bewerber prüft, hat entschieden, auch den konservativen Geistlichen Ebrahim Raisi nicht zur Wahl zuzulassen, meldete das Staatsfernsehen am Donnerstag, unter Berufung auf das Innenministerium. Das Gremium nannte selbst aber keine Namen. Das Innenministerium sollte die Kandidatenliste offiziell am Sonntag bekannt machen.

Der fundamental-islamische Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 iranischer Präsident und durfte dann laut Verfassung zunächst nicht wieder antreten. Er hatte sich immer wieder feindselig gegenüber Israel geäußert und das Nuklearprogramm Irans vorangetrieben. Sein Nachfolger wurde Hassan Ruhani, der auch jetzt wieder kandidieren darf. Irans Oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei, hatte Ahmadinedschad gedrängt, sich in diesem Jahr nicht noch einmal als Präsident zu bewerben. Raisi gilt als enger Verbündeter Chameneis.

Mit im Rennen sind laut Staatsfernsehen Teherans fundamental-islamischer Bürgermeister Mohammad Bagher Kalibaf, der erste Vizepräsident Eschak Dschahangiri und der ehemalige Kulturminister Mostafa Mirsalim - ein Konservativer.

Von RND/dpa

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

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