Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° Regen

Navigation:
AfD-Nachwuchs stellt sich gegen Poggenburg

Aschermittwochsrede AfD-Nachwuchs stellt sich gegen Poggenburg

Mit einer türkenfeindlichen Bierzeltrede hat der AfD-Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, beim politischen Aschermittwoch bundesweit Entsetzen ausgelöst. Doch auch in der eigenen Partei regt sich Widerstand.

Voriger Artikel
Markus Söder fordert schärferes Profil der Union
Nächster Artikel
Nahles rüffelt Gabriel für „Kampagne für sich selbst“

André Poggenburg, Vorsitzender der AfD in Sachsen-Anhalt

Quelle: dpa

Berlin. Der Bundesvorsitzende der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA), Markus Frohnmaier, hat den sachsen-anhaltinischen Landeschef André Poggenburg wegen dessen Aschermittwochsrede scharf kritisiert. „Das war keine Aschermittwochsrede, sondern beleidigend“, sagte Frohnmaier dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Samstagausgabe). Poggenburg hatte beim Politischen Aschermittwoch in Sachsen über die Türkische Gemeinde in Deutschland gesagt: „Diese Kameltreiber sollen sich dahin scheren, wo sie hingehören, nämlich weit hinter den Bosporus“. Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft nannte der AfD-Politiker „vaterlandsloses Gesindel, das wir hier nicht länger haben wollen“. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Frohnmaier erklärte: „Mir ist jeder Türke, der einen positiven Bezug zu diesem Land hat, lieber als einige politische Gegner.“

Von Jörg Köpke/RND

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt
24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr