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Panorama Wieder stürzen in Bondo Felsen ins Tal
Nachrichten Panorama Wieder stürzen in Bondo Felsen ins Tal
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11:04 01.09.2017
In Bondo in der Schweiz gab es erneut zwei Bergstürze. Quelle: AP
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Bondo

In den Schweizer Alpen kommen die Menschen nicht zur Ruhe. Nach dem verheerenden Felssturz hat es im Kanton Graubünden erneut zwei Bergstürze gegeben. Am späten Donnerstagabend erreichte ein Felssturz die Dörfer Bondo und Promontogno und zerstörte dabei mehrere Häuser, wie die Nachrichtenagentur SDA meldete. Berichte über Verletzte oder Vermisste gab es nicht.

Und auch einen Tag später hatte sich die Lage in dem Tal nicht beruhig: Am Freitagmorgen verschüttete eine weitere Geröll- und Schlammlawine die Bergstraße in der Nähe der Orte Bondo und Bregaglia auf einer Länge von mehreren Hundert Metern. Verletzte habe es nicht gegeben, die Straße werde aber für längere Zeit nicht passierbar sein, sagte ein Sprecher der Gemeinde Bregaglia. Die Lage in Bondo war am Freitagmorgen noch unübersichtlich, hieß es. Im Nachbarort Spino wurden zwei in einem Gebäude eingeschlossene Menschen mit einem Helikopter in Sicherheit gebracht.

Vier Millionen Kubikmeter Gestein waren vergangene Woche ins Tal gerollt. Quelle: dpa

Erst am 23. August waren bei Bondo vier Millionen Kubikmeter Gestein ins Bondasca-Tal gekracht. Seit dem Unglück werden acht Wanderer vermisst, darunter vier Deutsche aus Baden-Württemberg. Die Rettungskräfte gaben die Suche nach dem Menschen bereits auf.

Doch nicht nur im Kanton Graubünden ist die Lage angespannt: Auch am Eiger beunruhigen Risse im Fels die Geologen. Ein Abbruch stehe am 3970 Meter hohen Eiger zwar nicht unmittelbar bevor, teilte die Gemeinde Grindelwald im Kanton Bern am Donnerstag mit. Fachleute hätten die Risse an der Ostflanke des Berges inspiziert und dort 13 Messspiegel installiert, um von der gegenüberliegenden Hangseite aus Veränderungen messen zu können. Siedlungen seien nicht in Gefahr: Die Felswand am Eiger liegt den Angaben zufolge fernab jeglicher Siedlungen. Ein Felsabbruch mit zwei Millionen Kubikmetern war 2006 ebenfalls ohne Schäden geblieben.

Von RND/iro/dpa

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