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Panorama Walter Kohl spricht von „pietätlosem Verhalten“
Nachrichten Panorama Walter Kohl spricht von „pietätlosem Verhalten“
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21:34 21.06.2017
Walter Kohl wird der Einlass zum Haus seines verstorbenen Vaters verwehrt. Nun hat er Stellung bezogen. Quelle: dpa
Berlin

Am Mittwoch fand sich Walter Kohl vor verschlossenen Türen wieder. Der älteste Sohn des verstorbenen Altkanzlers wollte das Haus seines Vaters in Ludwigshafen-Oggersheim betreten, doch er erhielt keinen Zugang. Kohl sagte, er sei von der Polizei auf ein bestehendes Hausverbot hingewiesen worden. Er hatte zur Mittagszeit mehrfach vergeblich an der Tür geklingelt und etwa eine halbe Stunde gewartet.

Aufgrund der Ereignisse vor seinem Elternhaus sah sich der 53-Jährige laut eigenen Aussagen gezwungen, in einer offiziellen Stellungnahme seine Sicht der Dinge zu schildern.

„Diese Aussage ist eine Lüge“

Darin leugnete Kohl zunächst einige Aussagen von Stephan Holthoff-Pförtner, dem Anwalt der Witwe Maike Kohl-Richter. Dieser hatte zuvor erklärt, aktiv das Gespräch mit Walter Kohl gesucht zu haben, um zu klären, wie sich die Söhne und Enkel von Helmut Kohl verabschieden könnten. Daraufhin sei Kohl jedoch zum verabredeten Zeitpunkt nicht erreichbar gewesen, so Holthoff-Pförtner.

Dem widersprach nun Kohl vehement: „Diese Aussage ist eine Lüge, da um 17 Uhr meine Frau, mein Sohn und ich an meinem Handy auf seinen Anruf warteten. Diese Handynummer ist seit 20 Jahren unverändert und allseits bekannt.“ Er habe sich zu keinem Zeitpunkt Kontaktaufnahmen entzogen.

Gegen die Witwe seines Vaters teilte er aus: „Mich empört das pietätlose Verhalten von Maike Kohl-Richter.“

Von RND/dpa