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Panorama Vermisste Studentin: Ermittler gehen von Verbrechen aus
Nachrichten Panorama Vermisste Studentin: Ermittler gehen von Verbrechen aus
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21:39 21.06.2018
Die 28-jährige Sophie L. wird seit dem 14. Juni vermisst. Quelle: Imago
Leipzig

Im Zusammenhang mit der vermissten Studentin Sophia L. hat die Polizei einen Mann festgenommen. Er sei dringend tatverdächtig, die seit Donnerstag verschwundene 28-Jährige getötet zu haben, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Leipzig.

Auch die Polizeibehörden anderer Bundesländer, das BKA und ausländische Polizeidienststellen sind an den Ermittlungen beteiligt. Weitere Angaben zur Festnahme machten Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Die Staatsanwaltschaft war am Abend für Rückfragen nicht zu erreichen.

Spur soll nach Spanien führen

Sophia L. wurde zuletzt am Abend des 14, Juni auf einem Autohof an der A9 bei Schkeuditz gesehen. Dort soll die Tramperin laut polizeilicher Ermittlungen gegen 18.20 Uhr nach kurzem Austausch mit dem Fahrer in einen Lkw gestiegen sein. Freunde berichteten später, sie hätten Sophias Handy letztmalig auf Höhe des Hermsdorfer Kreuzes orten können, danach verliere sich die Spur zur jungen Frau. Die Angehörigen der jungen Frau suchen im Internet und den sozialen Medien mit Hochdruck nach einer Spur.

In der Nacht zu Dienstag soll sich nun eine neue Spur ergeben haben. Die Suchenden verbreiteten im Netz, dass die 28-Jährige aus dem zur Heimreise nach Bayern genutzten Lkw auch wieder ausgestiegen sei. „Höchstwahrscheinlich (wenn der Trucker die Wahrheit sagt) hat meine Schwester den Truck in der Nähe von Nürnberg (Deutschland) auf der Autobahn 9 an der Ausfahrt 49 (Lauf / Hersbruck) lebend wieder verlassen“, schrieb ihr Bruder in englischer Übersetzung in sozialen Netzwerken. Der Lkw-Fahrer soll sich bei der Befragung in Spanien aufgehalten haben.

Eine offizielle Bestätigung der ermittelnden Behörden für die neuen Erkenntnisse gibt es bisher allerdings nicht. „Wir haben diese Informationen auch zur Kenntnis genommen und prüfen diese – so wie alle anderen Hinweise, die zum Fall im Netz gepostet werden“, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt am Dienstag der „Leipziger Volkszeitung“. Wie Voigts Kollegin Katharina Geyer ergänzte, stehen die Ermittler dabei auch in Kontakt mit den spanischen Behörden.

Abfahrt in Schkeuditz-West – letzte Ortung am Hermsdorfer Kreuz

Die genannte Autobahnabfahrt bei Hersbruck ist etwa 60 Kilometer von Sophias Heimatort Amberg in der Oberpfalz entfernt. Die Leipziger Ermittler arbeiten auch mit den Kollegen vor Ort eng zusammen, von eingeleiteten Suchmaßnahmen in Bayern war am Dienstag allerdings noch nicht die Rede. Bisher sind laut Leipziger Polizei etwa eine Handvoll Hinweise eingegangen, denen nachgegangen werde.

Nach wie vor suchen die Ermittler nach der Studentin und bittet Zeugen um Mithilfe. Die vermisste Sophia ist etwa 1,65 Meter groß, von schlanker Statur, trug zuletzt kurze Hosen, ein blaues, schulterfreies Oberteil und weinrote Turnschuhe, sowie eine auffällige Frisur mit kurzem Pony und seitlich abrasierten Haaren.

Wer Sophia gesehen hat oder Angaben zu Fahrtrouten oder Standplätzen des Lastwagens machen kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Leipzig 0341 96 64 66 66 zu melden.

Von RND/LVZ

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