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Panorama Verdächtiger im Fall Maria K. drohte Freundin: „Sagst du was, bringe ich dich auch um!“
Nachrichten Panorama Verdächtiger im Fall Maria K. drohte Freundin: „Sagst du was, bringe ich dich auch um!“
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20:52 17.04.2019
Musste Maria sterben, weil die Täter Lust am Töten hatten? Quelle: Stefan Sauer/dpa
Zinnowitz

Wochenlang hat die Polizei nach den möglichen Tätern im Fall Maria K. aus Zinnowitz gesucht. Doch bereits zwei Tage nach dem Mord wusste eine junge Frau im beschaulichen Ostseebad offenbar mehr als die Ermittler. Der Tatverdächtige Nicolas K. soll seiner Freundin kurz nach der Tat Details aus der Mordnacht berichtet haben. Zugleich soll er ihr gedroht haben, wenn sie darüber spricht oder die Polizei informiert, werde er sie auch umbringen. Das jedenfalls behauptet ein guter Freund von Nicolas K. gegenüber der Ostsee-Zeitung (OZ). Auch gegenüber der Staatsanwaltschaft hat er diese Aussagen getätigt, wie ein Sprecher bestätigt.

Freundin war voller Schuldgefühle

Der junge Mann hat sich am Mittwoch an die Ostsee-Zeitung gewandt. Die Freundin von Nicolas K. habe ihn tags zuvor angerufen und sei ganz aufgelöst gewesen. Sie habe ihm von der Vernehmung durch die Polizei berichtet und dass sie schon die ganze Zeit wisse, wer Maria umgebracht hat, aber nichts sagen durfte. Sie sei voller Schuldgefühle gewesen wegen des Schweigens, aber sie habe ja auch an ihr Kind denken müssen.

Der junge Mann sagte der OZ, dass er selbst auch bei der Gedenkandacht für Maria K. in Zinnowitz dabei war. Es sei ihm seltsam vorgekommen, dass sein bester Freund keine Kerze für Maria anzünde. Aber Nicolas habe gelacht und einen Spruch gemacht. „Doch ich war überzeugt, dass er nichts damit zu tun hat, denn er hatte mir doch versprochen, dass er keine Scheiße mehr baut.“

Alkohol- und Drogenprobleme

Nicolas kenne er schon lange. Sie gingen zusammen zur Schule. „Er war ganz schön abgesackt und erst im Januar zum Alkohol- und Drogenentzug. Aber da hat er sich selbst entlassen.“

Ihn beschäftigen die Ereignisse in Zinnowitz sehr: Die Nachricht von Marias Tod habe ihn sehr betroffen gemacht. „Ich kannte sie seit ungefähr zwei Jahren. Sie war freundlich, fröhlich. Ein paar Mal war ich bei ihr zu Hause, als sie noch mit Mutter und Brüdern im CJD wohnte“, schildert er.

Nach der Gedenkandacht, so erinnert er sich, seien viele Jugendliche direkt danach im Park zu einer Party zusammengekommen, weil man ja nicht nur traurig sein könne. „Nicolas und Niko waren auch dabei. Später sind wir an den Strand und haben noch fast die ganze Nacht gefeiert“, erzählt er.

Dass sie die mutmaßlichen Mörder sind, kann er immer noch nicht begreifen. „Nicolas war mein bester Freund. Wie konnte ich mich nur so täuschen? Jetzt hasse ich ihn. Er hat zwei Menschen auf dem Gewissen, Maria und ihr Kind“, sagt er.

Von RND/OZ

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