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Panorama Unwetter über Deutschland live: News im Blog
Nachrichten Panorama Unwetter über Deutschland live: News im Blog
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07:03 10.08.2018
Wegen der Gewitterfront hatte der Frankfurter Flughafen am Nachmittag vorübergehend den Flugbetrieb eingestellt. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa
Offenbach

Nach der wochenlangen Sommerhitze kommen am Donnerstag schwere Gewitter und Starkwinde auf den Westen des Landes zu. In Niedersachsen und Bremen besteht auch eine geringe Tornadogefahr. Am frühen Nachmittag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass eine Gewitterfront aus Frankreich und den Benelux-Ländern Niedersachsen erreicht. Sie kann Starkregen, Hagel und stellenweise sogar Orkanböen mit sich bringen.

In unserer Bildergalerie sehen Sie die Ausmaße des Unwetters über Deutschland.

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So gehen Sie mit Gewitterschäden um

„Wir rechnen damit, dass die Front relativ schnell durchzieht“, sagte DWD-Meteorologe Simon Trippler. Der Wind könne aber auch danach noch kräftig blasen, vor allem an der Nordsee. „Im Zusammenhang mit Gewittern und unterschiedlichen Winden in unterschiedlichen Höhen kann es zu Tornados kommen“, erklärte Trippler.

+++ 22:46 Die Ruhe nach dem Sturm+++

Das Wetter hat sich wieder beruhigt, die Aufräumarbeiten dauern vielerorts noch an.

+++ 22:02 Nachsitzen bei der Leichtathletik-EM in Berlin+++

Wegen eines aufziehenden Gewitters haben die Veranstalter der Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin die Zuschauer am Donnerstagabend aufgerufen, zunächst im Olympiastadion zu verharren. „Bitte bleiben Sie hier, das ist der sicherste Ort für sie“, hieß es unmittelbar nach dem abschließenden 100-Meter-Hürden-Lauf der Frauen in mehreren Durchsagen. Am Breitscheidplatz waren wegen einer Gewitterwarnung durch den Deutschen Wetterdienst bereits die für Donnerstag geplanten Siegerehrungen vertagt worden

+++ 21:01 Hamburger Wetter+++

Bäume fielen um, Keller liefen voll: Das Unwetter hat auch der Hamburger Feuerwehr viel Arbeit beschert. Die Berufswehren wurden durch 45 Freiwillige Feuerwehren unterstützt, sagte Pressesprecher Thorsten Wessely. Bis 20 Uhr mussten die Rettungskräfte zu 122 umgefallenen Bäumen ausrücken. Vier Keller waren mit Wasser voll gelaufen, ein Segelboot auf der Außenalster gekentert. Zudem war der Betrieb der U- und S-Bahnen behindert.

+++ 20:19 Bahn stellt Fernzugverkehr im Norden ein+++

Jetzt wird es für viele Bahnreisende am Donnerstagabend sehr unangenehm. Die Deutsche Bahn zieht im Norden angesichts des Unwetters und seiner Folgen die Notbremse.

+++ 20:05 Brand nach Blitzeinschlag in Tierpension – 2 tote Hunde+++

In der Hundezwingeranlage der Einrichtung ist bei schlechtem Wetter am Donnerstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen, teilte die Polizei des Kreises Wesel mit. Zwei Hunde verendeten, mehrere Hundezwinger wurden bei dem Feuer zerstört. Die Polizei geht nach ihren ersten Ermittlungen von einem Blitzeinschlag als Brandursache aus.

+++ 20:00 In Niedersachsen stehen viele Züge still+++

Bahnreisende müssen sich am Donnerstagabend auf erhebliche Behinderungen im Zugverkehr in Niedersachsen einstellen. Wegen des Unwetters fielen Bäume in die Oberleitungen, mehrere Strecken sind derzeit gesperrt. Betroffen sind unter anderem die Strecken HannoverBremen, HannoverOsnabrück sowie HannoverBerlin. Weitere Infos lesen Sie hier.

+++ 19:33 Hanse Sail in Rostock streicht die Segel+++

Wegen einer Sturmwarnung beginnt der zweite Tag der Hanse Sail in Rostock erst am Freitagnachmittag. In diesem Jahr sind 170 Schiffe angemeldet, darunter die zwei weltweit größten Segelschiffe, die russische Viermast-Barken „Sedov“ und „Krusenstern“. Nach dem Ausfall der morgendlichen Ausfahrt werden die Schiffe erst gegen 19.00 Uhr zu einem abendlichen Törn auf die Ostsee fahren.

+++ 19:15 Bahnlinie von Berlin ins Ruhrgebiet unterbrochen+++

Wie die Bahn mitteilte, wurde die ICE-Linie 10 zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet wegen des Unwetters unterbrochen. Mehrere Bäume im Gleis bei Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen) sowie eine Störung zwischen Wolfsburg und Hannover (Niedersachsen) hatten demnach zu Ausfällen auf der Verbindung geführt. Ein Sprecher der Bahn sagte, dass versucht werde, die Strecke so schnell wie möglich wieder freizugeben.

+++ 18:30 Die Nordwest-Bahn fährt, aber langsam+++

Die Nordwest-Bahn kämpft in Niedersachsen ebenfalls mit dem Unwetter. Sie hat ihre Höchstgeschwindigkeit auf 80 Stundenkilometer reduziert.

+++ 18:06 Vermisstensuche muss abgebrochen werden+++

Die Suche nach einer vermissten Person im Herthasee bei Holzappel (Rhein-Lahn-Kreis) ist am Donnerstag ohne Ergebnis geblieben. Am Vormittag hätten Zeugen an dem Gewässer einen Hilferuf gehört beziehungsweise einen Menschen untergehen sehen, teilte die Polizeiinspektion in Diez mit. Die Suche nach der 69-jährigen Frau musste aufgrund des aufziehenden Unwetters abgebrochen werden. Am Freitag soll sie weitergehen.

+++ 17.15 Unwetter behindert Bahnverkehr auch im Südwesten+++

Die Unwetter beeinträchtigen auch den Bahnverkehr in Baden-Württemberg. „Momentan können wir von Karlsruhe aus nicht weiter nach Norden fahren“, sagte eine Bahn-Sprecherin am Nachmittag in Stuttgart. Dadurch komme es auch zu Verspätungen von Zügen, die aus dem Norden nach Baden-Württemberg kämen.

In Baden-Württemberg selbst habe es nur vereinzelte Störungen gegeben, meist durch Bäume oder andere Gegenstände, die der starke Wind auf die Gleise geweht hatte. So sei etwa der Regionalverkehr zwischen Mannheim und Heilbronn zwischen 15.00 und 16.30 Uhr unterbrochen gewesen, weil sich am Rangierbahnhof in Mannheim ein Dachteil gelöst habe und in die Oberleitung geflogen sei.

+++ 17.12 Mehrere Verletze in Hessen+++

Beim Durchzug der Unwetterfront wurden in Mittelhessen mehrere Menschen verletzt. Eine 20 Meter lange Jalousie löste sich an einem Café in Bad Vilbel und verletzte drei Menschen, einen davon schwer, wie ein Polizeisprecher in Gießen berichtete. In Marburg stürzte ein Baum auf ein Auto, wobei ebenfalls eine Person Verletzungen erlitt.

+++ 17.05 Bäume fallen auf Autobahn 3 - Vollsperrung und langer Stau+++

Umgestürzte Bäume haben nach einem Unwetter die Autobahn 3 (Frankfurt - Würzburg) bei Seligenstadt (Hessen) blockiert. Die Autobahn wurde am Donnerstagnachmittag im Fahrtrichtung Würzburg komplett gesperrt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von mehr als 20 Kilometern. Einige Fahrzeuge seien durch die Bäume beschädigt worden und müssten abgeschleppt werden, sagte eine Sprecherin. Angaben über Verletzte lagen zunächst nicht vor.

+++ 17 Uhr Sturm im Oberbergischen - Straßenzüge blockiert+++

Nach einem Sturm im Oberbergischen hat es rund 30 Einsätze gegeben. Straßenzüge wurden durch umgestürzte Bäume und herumliegende Äste blockiert und mussten freigeräumt werden, sagte ein Sprecher der Landrats im Oberbergischen Kreis. In der Gemeinde Reichshof sei ein Dach abgedeckt worden. Zu Schaden kam niemand.

+++16.40 Uhr Zugverkehr am Frankfurter Hauptbahnhof eingestellt+++

Wegen eines Unwetters ist der Zugverkehr am Frankfurter Bahnhof eingestellt worden. Grund dafür sei, dass die Strecken in der Umgebung möglicherweise durch umgestürzte Bäume blockiert seien, sagte eine Sprecherin der Bahn. Sowohl Bahn- als auch Regionalverkehr seien betroffen. Wie lange der Bahnverkehr eingestellt bleibt, ist noch unklar.

+++16.15 Uhr Hannover schließt das Maschseefest+++

Wegen der drohenden Unwetter sind alle Stände und Restaurants ab 16 Uhr auf dem Maschseefest in Hannover vorläufig geschlossen.

+++15.55 Uhr Flughafen Frankfurt kurzzeitig geschlossen+++

Der Frankfurter Flughafen hatte kurzzeitig seinen Betrieb eingestellt. Der reisereporter berichtete. Wegen eines Unwetters im Rhein-Main-Gebiet waren rund eine halbe Stunde lang keine Starts und Landungen möglich gewesen.

+++14.10 Uhr Erhöhte Unwettergefahr auch im Osten+++

In Berlin und Brandenburg kann es ab dem Nachmittag ungemütlich werden: Der DWD warnt vor orkanartigen Böen und heftigem Starkregen. Es besteht laut DWD „erhöhte Unwettergefahr“. In Brandenburg ist ab dem Nachmittag von Westen her mit kräftigen Gewittern zu rechnen. Diese ziehen bis zum frühen Abend nach Osten ab. Für den Süden könne man noch keine Angaben machen, sagt eine DWD-Sprecherin.

Lokal kann es heftig regnen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter, größerem Hagel und Sturmböen um die 100 Kilometer pro Stunde. Die Gewitter sollten auch in der Nacht und während des frühen Freitagmorgens anhalten.

Auch Nordrhein-Westfalen muss mit Starkregen rechnen. Bis zu 40 Liter pro Quadratmeter und Hagelschauer werden erwartet. Der genau Verlauf kann nicht bestimmt werden, aber das Unwetter könnte von der Eifel bis zum Niederrhein und auch nach Ostwestfalen ziehen.

+++8 Uhr Gestern Rekordwerte in Brandenburg+++

Der Osten bleibt dabei noch weitgehend sonnig mit Höchsttemperaturen von bis zu 34 Grad. Hier warnt der DWD vor extremer Hitze in Ost-Sachsen. Erst in der Nacht zum Freitag verlagern sich die Gewitter dann auch in den Osten und Südosten des Landes.

Am Mittwoch wurden die höchsten Werte in der Region Berlin-Brandenburg gemessen. Am heißesten war es demnach in Langenlipsdorf, etwa 70 Kilometer südlich von Berlin, mit 38,4 Grad. Den Jahresrekord hält mit 39,5 Grad weiterhin Bernburg in Sachsen-Anhalt, gemessen am 31. Juli.

Bereits in der Nacht zum Donnerstag zogen vor allem im Südosten erste Gewitter auf. Auch im Rest Deutschlands regnete es vereinzelt. Größere Überflutungen oder Unwetterschäden wurden jedoch zunächst nicht gemeldet. Am frühen Morgen sanken die Temperaturen im Nordosten auf 21 Grad, im Emsland auf 13 Grad.

Von RND/fck/dpa/dwd

Ein lautstarkes Telefonat in einem ICE hat am Mittwoch eine Prügelei nach sich gezogen. Die Bundespolizei erstattete Strafanzeige wegen Körperverletzung, ein Reisender wurde verletzt.

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