Zöllner ertappten in einem Reisezug zwischen Freiburg und dem schweizerischen Basel einen 72- Jährigen, der in einem engen Frauenkorsett 150.000 Euro in die Schweiz schmuggeln wollte.
Der Rentner trug die 150.000 Euro in 300 Banknoten zu je 500 Euro in einem Frauenkorsett unter seiner Kleidung, wie das Hauptzollamt Lörrach am Dienstag mitteile. Der Rheinland-Pfälzer muss nun mit einem Bußgeld rechnen. Er hätte das Geld vor der Reise beim Zoll anmelden müssen.
Bei Reisen zwischen Deutschland und der Schweiz müsse Bargeld im Wert von 10.000 Euro oder mehr dem Zoll schriftlich angemeldet werden, sagte ein Sprecher der Behörde. Dies gelte auch für Aktien und Schecks.
Mit der Regelung soll Geldwäsche verhindert werden. Kommen Reisende der Meldepflicht nicht nach, kann das Geld beschlagnahmt werden. Zudem droht Devisenschmugglern den Angaben zufolge Bußgeld von bis zu einer Million Euro.
dpa
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