Die US-Regierung hat den britischen Ölkonzern BP und seine Partner zum dritten Mal für die Kosten der Bekämpfung der Ölpest zur Kasse gebeten. Die Rechnung für Maßnahmen der Behörden betrage dieses Mal 51 Millionen Dollar, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Es erinnerte daran, dass BP als Verursacher der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko für die Kosten ihrer Beseitigung aufkommen müsse. Zwei vorherige Rechnungen in Gesamthöhe von 70,89 Millionen Dollar habe der Konzern bereits „in vollem Umfang“ bezahlt.
Nach jüngsten Konzernangaben hat die Ölpest BP bisher rund zwei Milliarden Dollar gekostet. In dem Betrag enthalten sind unter anderem die Kosten für die Eindämmung des aus dem lecken Bohrloch auslaufenden Öls und zwei Ersatzbohrlöcher, Subventionen für die betroffenen US-Küstenstaaten sowie Entschädigungszahlungen.
afp