Der Krater der explodierten Bombe auf dem Schützenplatz in Göttingen.
Knapp vier Wochen nach der Bombenexplosion mit drei Toten sollen in Göttingen jetzt Bohrungen auf der Suche nach weiteren Blindgängern beginnen. Damit sei eine Spezialfirma beauftragt, teilte die Stadt mit. Auf dem Schützenplatz und dessen Umgebung waren nach der Auswertung neu zugänglicher Luftbilder 30 sogenannte Verdachtspunkte ausgemacht worden. Diese Punkte sind inzwischen vermessen. Die Bohrungen, die am Dienstag anlaufen, sind erforderlich, um mit Metallsonden nach möglichen Sprengsätzen suchen zu können. Bei der Detonation eines Blindgängers vor der geplanten Entschärfung waren drei Kampfmittel-Experten ums Leben gekommen.
dpa