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Attentäter von Mumbai fordert Todesstrafe für sich selbst

Verhandlung Attentäter von Mumbai fordert Todesstrafe für sich selbst

Nach seinem überraschenden Geständnis hat der wohl einzige überlebende Attentäter der Anschläge von Mumbai für sich die Todesstrafe gefordert.

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Bei den Anschlägen Ende 2008 in Mumbai waren 52 Menschen umgekommen.

Quelle: Sajjad Hussain/afp

Während der öffentlichen Verhandlung fragte Richter M.L. Tahaliyani den auch als Kasab bekannten Angeklagten Mohammed Ajmal Amir Iman, ob er von den Menschen oder von Gott bestraft werden wolle. "Bitte macht es und hängt mich", entgegnete der 21-jährige Pakistaner.

Niemand müsse befürchten, dass er versuchen werde, "dem Tod durch Erhängen zu entkommen". "Wenn das die Strafe ist, soll es so sein", fügte der Angeklagte hinzu. Für seine Taten in der Welt ziehe er eine Strafe durch Menschenhand einer Strafe Gottes vor.

Staatsanwalt Ujjwal Nikam kritisierte, dass Kasab nur ein unvollständiges und "halbherziges" Geständnis abgelegt habe. Er habe sich als Befehlsempfänger dargestellt, um sich doch vor der Todesstrafe zu retten. Richter Tahaliyani wies diese Einschätzung zurück.

Mit seinem Geständnis, einer von zehn bewaffneten Angreifern bei den Anschlägen in Mumbai im November vergangenen Jahres gewesen zu sein, hatte der Angeklagte am Montag das Gericht und sogar seinen eigenen Verteidiger überrascht. Er hatte nach eigenen Angaben mit einem Komplizen den Auftrag verfolgt, im Hauptbahnhof des früheren Bombay Geiseln zu nehmen und "auf jeden" zu schießen. Dabei wurden 52 Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt.

Weitere Angriffe wurden auf zwei Luxushotels und andere Ziele verübt. Insgesamt starben 174 Menschen, darunter neun Angreifer, mehr als 300 weitere wurden verletzt.

afp

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Indien
Der Pakistaner Ajmal Amir Kasab ist zum Tod durch den Strang verurteilt worden.

Neun Attentäter haben die indische Metropole Mumbai im November 2008 drei Tage lang in Atem gehalten. Mehr als 170 Menschen starben bei den Anschlägen. Das höchste Gericht des Bundesstaates Maharashtra bestätigte nun das Todesurteil gegen den einzigen überlebenden Attentäter.

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