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Panorama Thomas Markle will nun doch zur Hochzeit erscheinen
Nachrichten Panorama Thomas Markle will nun doch zur Hochzeit erscheinen
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20:11 15.05.2018
Prinz Harry und seine Verlobte Meghan Markle. Quelle: dpa
London

Alles ist für das Märchen vorbereitet, das am Samstag für das Weltpublikum inszeniert werden soll: Die kluge, schöne Braut und ihr Prinz geben sich in Windsor das Ja-Wort. Zuvor würde die ehemalige US-Schauspielerin Meghan Markle von ihrem Vater zum Altar geführt und dem, so darf man vermuten, nervösen Harry übergeben werden.

Doch wenige Tage vor der Hochzeit des Jahres nimmt die Geschichte genau in diesem Punkt eine traurige Wende, berichtet zumindest die Boulevardpresse. Der 73-jährige Thomas Markle wolle entgegen der Berichte des Kensington-Palasts, wonach die Eltern der 36-Jährigen beide nach Großbritannien reisen würden, doch nicht mehr zur Hochzeit erscheinen.

Als Grund gab er gegenüber dem US-Promi-Portal TMZ an, dass er zum einen vor einigen Tagen einen Herzinfarkt erlitten habe. Zum anderen wolle er weder seine Tochter noch die königliche Familie blamieren.

Doch damit hört das Hin und Her nicht auf: Er hoffe, zu der Hochzeit am Samstag kommen zu können, gab Thomas Markle wieder gegenüber der TMZ am Dienstag bekannt. Voraussetzung sei, dass seine Ärzte das erlaubten und er rechtzeitig aus dem Krankenhaus entlassen werden könne.

Mehrmals appellierte das Königshaus an die Medien

Der Palast bestätigte die erste Absage zwar nicht, veröffentlichte aber ein Statement. Es handele sich um „einen äußerst persönlichen Moment für Miss Markle“, heißt es darin. „Sie und Prinz Harry bitten abermals um Verständnis und Respekt.“

Seit die Beziehung der beiden öffentlich wurde, hat sich das Königshaus mehrmals eindringlich an die Medien gewandt, die Privatsphäre der beiden zu respektieren. Dann aber sorgte ausgerechnet der Vater selbst für Schlagzeilen, nachdem er Paparazzi-Fotos von sich gewährte.

So ließ er sich etwa beim Schneider ablichten, wo dieser Maß für einen Anzug nahm. Bilder zeigen den ehemaligen Beleuchtungstechniker zudem beim Studieren eines Bildbands über Großbritannien sowie in einem Internetcafé beim Anschauen von Fotos seiner Tochter und Prinz Harry.

Megans Vater inszenierte die angeblichen Schnappschüsse

Die Insel reagierte zunächst voller Zuneigung, Kommentatoren fanden seine Anstrengungen „entzückend und charmant“. Doch Überwachungskameras enthüllten später, dass sich Thomas Markle mit dem Fotografen abgesprochen hatte und die Fotos gestellt waren. Er habe sein Bild in der Öffentlichkeit aufpolieren wollen, lautete seine Entschuldigung, nachdem zuvor immer wieder weniger vorteilhafte Schnappschüsse auf den Titelseiten der Weltpresse gelandet waren.

Tatsächlich wurde die Familie Markle von den Medien regelrecht verfolgt. Hier ein Foto des Vaters beim Verlassen eines Fast-Food-Restaurants, obwohl er doch unter Herzproblemen leide, wie Kritiker mokierten. Da das Interview der wütenden Halbschwester, die keine Einladung zur Hochzeit erhalten hat. Nun wurde der Druck auf Thomas Markle offenbar zu groß.

„Es ist eine traurige Geschichte. Etliche Leute haben Paparazzi-Fotos inszeniert, um ihr Image zu verändern – nicht zuletzt Prinzessin Diana“, meinte eine „Guardian“-Kolumnistin.

Das Vater-Tochter Verhältnis gilt als eng

Die Episode erinnert an das schwierige Verhältnis zwischen den Royals und den Medien, unter dem insbesondere Prinz Harry nach dem Unfalltod seiner Mutter lange gelitten hat. Freunde von Meghan Markle wollen derweil erfahren haben, dass sie verzweifelt auf die Absage ihres Vaters, der zurückgezogen in den USA und Mexiko lebt, reagiert hat.

Die Beziehung der beiden gilt als eng, ebenso wie jene zwischen Mutter und Tochter. Meghans Familie sei keineswegs gestörter als viele andere, befand der „Guardian“. Doch im Gegensatz zur Familie von Herzogin Catherine, den Middletons, die die Medien für ihre Zwecke zu nutzen weiß, „hatte sie schlichtweg keine Ahnung, wie sie mit diesem Wahnsinn umgehen soll“.

Von Katrin Pribyl/AP/RND

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