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Panorama So lang schlafen die Deutschen
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15:46 23.05.2017
Gute Nacht: Verkäufer sind die Vielschläfer unter den Arbeitnehmern. Bäcker und Security-Mitarbeiter haben eher kurze Nächte. Quelle: Foto: dpa
Berlin

Die Legende hielt sich lange. Angela Merkel brauche nur vier bis fünf Stunden Schlaf in der Nacht, um tagsüber die Geschicke des Landes führen zu können. Den Mythos hat die Kanzlerin vor Kurzem aus der Welt geschafft: „Nee, nicht jede Nacht! Ich brauche schon mehr Schlaf, damit ich wenigstens einigermaßen konstante Laune habe“, sagte sie die Frage eines Journalisten zu ihrem angeblichen Schlafverhalten. Wie lange Merkel nachts im Bett liegt, hat sie nicht verraten. Aber sicher wird es oft weniger Schlaf sein, als ihn die meisten deutschen Arbeitnehmer durchschnittlich bekommen. Denn das sind durchschnittlich Sechs Stunden, 49 Minuten und 48 Sekunden, wie eine sozioökonomische Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ergeben hat.

Das Panel hat sich dabei auch angeschaut, in welchen Berufsgruppen die Erwerbstätigen am wenigsten schlafen. Es ist sicher keine große Überraschung, dass Bäcker und Konditoren eher kurze Nächte haben als andere Arbeitnehmer. Schließlich müssen sie zu unchristlichen Zeiten aufstehen, um den Rest der Bevölkerung mit Brötchen zu versorgen. Doch mit ihren durchschnittlich 6,41 Stunden Schlaf sind Bäcker nicht die Nachteulen in der Berufswelt: Besonders wenig schlafen der Studie zufolge Objekt- und Personenschützer: Sie liegen durchschnittlich nur 6,27 Stunden in den Federn, gefolgt von Mitarbeitern im Post- und Zustelldienst. Nacht- und Schichtarbeit gibt es auch in diesen Berufsgruppen sehr häufig.

Gründe für schlechten Schlaf: psychische Belastungen und wechselnde Arbeitszeiten

Glücklich hingegen sind all jene, die als Verkäufer tätig sind: Sie gehören mit 7,24 Stunden Schlaf pro Nacht zu den Langschläfern unter den Arbeitnehmern, gefolgt von Hochschullehrern und -forschern mit 7,21 Stunden und Zahnmedizinischen Fachangestellten (7,16 Stunden). Und ja, auch Journalisten sind dem Panel zufolge eher ausgeruhter als Bäcker oder Security-Mitarbeiter: Sie schlafen im durchschnitt 7,16 Stunden. Wie viel Schlaf Politiker wie Angela Merkel im Durchschnitt bekommen, hat das DIW-Panel nicht ermittelt.

Die Schlaflänge hat übrigens nichts mit der Erholsamkeit der Nachtruhe zu tun. Einer Untersuchung der Krankenkasse DAK zufolge leiden 80 Prozent der Erwerbstätigen unter Schlafstörungen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung sind das etwa 34 Millionen Menschen. Die Gründe für schlechten Schlaf sind demnach vor allem steigende psychische Belastungen und oft wechselnde Arbeitszeiten wie zum Beispiel Schichtdienste.

Von Isabell Rollenhagen/RND

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