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Panorama Promi-„Liebesbriefe“ an schwul-lesbische Gemeinde
Nachrichten Panorama Promi-„Liebesbriefe“ an schwul-lesbische Gemeinde
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16:26 02.06.2017
Christina Aguilera (v. li.), Elton John und Céline Dion gehören zu den prominenten Paten. Quelle: dpa
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Berlin

Sie schreiben für mehr Gleichberechtigung: Zahlreiche Künstler wie Christina Aguilera, Britney Spears, Céline Dion, Barbra Streisand oder Elton John haben in offenen Briefen ihre Verbundenheit mit der schwul-lesbischen Gemeinde zum Ausdruck gebracht. Die Promis beteiligten sich an der Aktion „Love Letters“ (Liebesbriefe) des US-Magazins „Billboard“. Die Aktion läuft unter dem Hashtag #30DaysPride (30 Tage Stolz) und unterstreicht das Selbstbewusstsein von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender und ihren Widerstand gegen Diskriminierung.

Streisand sagt „Danke“

Die kanadische Sängerin Céline Dion schrieb: „Ich habe immer gesagt, dass Musik eine Sprache ohne Grenzen ist. Und es stimmt auch, dass Liebe ein Gefühl ist, das keine Schranken kennt.“ Barbra Streisand erinnerte an den Beginn ihrer Karriere und bedankte sich für die große Unterstützung, die sie seither aus der Community erfahren habe.

Elton John schrieb: „Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass die Gesellschaft – dank euch – eine gerechtere, liebevollere und mitfühlendere wird. Darauf können wir stolz sein, nicht nur diesen Monat, sondern jeden Monat und jeden Tag des Jahres.“ Elton John, selbst bekennend homosexuell, setzt sich seit Langem öffentlich und lautstark für die Rechte von Schwulen und Lesben ein. Kurz nach der Öffnung der Ehe für Homosexuelle Menschen in Wales und England 2015 heiratete er seinen langjährigen Freund. Damals sagte sein Freund David Furnish: „Wir wollen als berühmtes Paar alle darauf aufmerksam machen, dass davon so viele schwule Männer in diesem Land lange nicht mal von geträumt haben.“

Der Aufstand in der Christopher Street

In den kommenden Wochen wird weltweit auf „Pride“-Paraden der Vorfälle am 28. Juni 1969 gedacht. Nach einer Polizeirazzia in der Bar „Stonewall Inn“ in New York kam es zum Aufstand von Schwulen, Lesben und Trans-Menschen in der Christopher Street. In Deutschland wird an verschiedenen Terminen im Sommer mit Straßenfesten und Demonstrationen an die Ereignisse erinnert.

Von Daniel Rademacher/RND

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