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Panorama Pottwal-Attrappe sorgt für Ärger am Ostsee-Strand
Nachrichten Panorama Pottwal-Attrappe sorgt für Ärger am Ostsee-Strand
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17:13 25.05.2018
Ein Plastik-Modell eines 17 Meter langen Pottwals liegt am Ostseestrand, Männer in weißen Schutzanzügen kümmern sich um das "gestrandete Tier". Quelle: dpa
Zingst

Eine Kunstaktion am Ostseestrand mit einem 17 Meter langen Pottwal aus Plastik hat den Machern erheblichen Ärger eingebracht. Den Organisatoren eines Festivals und der Kurverwaltung von Zingst in Mecklenburg-Vorpommern drohen wegen der Inszenierung jetzt sogar Ermittlungen der Polizei.

Am Freitagmorgen hatte die Kurverwaltung per Pressemitteilung samt Foto behauptet, an der Zingster Seebrücke sei ein echter Pottwal gestrandet.

Die Pressemitteilung der Kurverwaltung informiert über den vermeintlich echten Pottwal Quelle: Screenshot / Kurverwaltung Zingst

Urlauber hätten das Tier am Strand entdeckt, Wissenschaftler in Schutzanzügen untersuchten es bereits. Auch auf Nachfrage blieb die Pressestelle bei dieser Behauptung.

Engagierte Schauspieler in Schutzanzügen

Tatsächlich handelte es sich jedoch um einen vom belgischen Künstlerkollektiv „Captain Boomer“ gestalteten Plastik-Wal. Die angeblichen Wissenschaftler waren Schauspieler in weißen Schutzanzügen.

Als Wissenschaftler verkleidete Schauspieler untersuchen das Modell eines 17 Meter langen Pottwals aus Plastik Quelle: dpa

Nach Angaben des Zingster Bürgermeisters Andreas Kuhn fand die Aktion im Rahmen des Umweltfotofestivals „horizonte“ statt. Der Wal, der noch bis zum 3. Juni am Strand liegen soll, soll auf die Verschmutzung der Meere hinweisen.

Organisationsteam alarmiert die Polizei

Die Polizei findet die Aktion jedoch alles andere als lustig. Eine Sprecherin erklärte, dass die Einsatzkräfte am Morgen durch ein Mitglied des Organisationsteams alarmiert worden seien und zunächst von einem echten Wal ausgegangen seien. Erst an Ort und Stelle habe sich herausgestellt, dass es keinen Notfall gab. Sie Polizei prüfe deshalb nun, ob Ermittlungen gegen die Organisatoren eingeleitet werden, sagte die Sprecherin.

„Wir möchten mit der Skulptur Touristen und Einwohner gleichermaßen überraschen und erstaunen“, sagte eine Sprecherin der Kurverwaltung, die sich nach der Aktion zerknirscht gab und sich entschuldigte. Sie sprach von einem „unprofessionellem Verhalten“.

Von RND/dpa

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